Produktionsrückgänge in Säge- und Holzindustrie

Der steigende Kostendruck würde vor allem die heimischen Unternehmen dazu zwingen, ihre Produktion weiter zu drosseln, so der DeSH. Denn im Vergleich mit den anderen europäischen Holzindustrienationen führten strukturelle Nachteile, wie höchste Rohstoff- und Energiepreise zu deutlich steigenden Produktionskosten und schwächten besonders die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Säge- und Holzindustrie.
Das bedeute nicht nur weniger Schichten, Kurzarbeit und den schleichenden Abbau industrieller Produktionskapazitäten, sondern eine ernsthafte Gefahr für die regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und die industrielle Holzverarbeitung in den ländlichen Regionen.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fordert der DeSH ein Krisentreffen zwischen Politik und Wirtschaft. Ziel müsse es sein, die Holzversorgung zu sichern, internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und eine Zukunftsstrategie für die Holzverarbeitung in Deutschland zu entwickeln.
cm/ DeSH
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