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Rasendünger schützt effektiv gegen Trockenschäden

DCM Rasen Pur ist ein organisch-mineralischer Dünger, der einen hohen Kaliumanteil aufweist und bei Rasenflächen eine große Widerstandskraft gegen Trockenschäden bewirkt. Foto: Hermann Meyer

Der Extremsommer 2018 hat auch dem letzten Skeptiker bewiesen: Bei der Rasenbewässerung reichen 3 l/m² und Woche nicht aus. Da nur vereinzelt die erforderlichen 15 l Wasser/m² zum Einsatz kamen, haben sich zahllose Rasenflächen der Republik in trostlose Steppenlandschaften verwandelt.

Nun stellt sich die Frage: Wie repariert man das Elend und stellt einen guten "Rasenstart" für 2019 sicher? Und wann ist der geeignete Zeitpunkt? Muss der Rasen untergefräst und neu angelegt werden? Nein, das ist nicht notwendig - denn unter der braunen Narbe steckt noch Leben.

Die Hermann Meyer KG aus Rellingen empfiehlt, den Rasen Ende April als Erstes zu vertikutieren. Ein Teil des toten Materials wird entfernt, und Nachsaat und Dünger können den Boden erreichen. Für fast alle Rasenstandorte - mit Ausnahme von tiefen Schatten - eignet sich beispielsweise der "Zierrasen HMR" zur Nachsaat. 20 Prozent Weidelgras lassen schnelle Keimerfolge sehen, während die langsamer auflaufenden Wiesenrispen durch ihre Ausläufer die Grasnarbe stabilisieren und verfestigen. Rotschwingel sorgt dann für eine gute Schnittverträglichkeit.

Als Starthilfe für das neue Grün empfiehlt Meyer das gleichzeitige Düngen. Hier eignet sich beispielsweise DCM Rasen Pur, ein organisch-mineralischer Dünger mit hohem Kaliumanteil für eine hohe Widerstandskraft gegen Trockenschäden. Der N-Anteil ist mit 8 Prozent relativ niedrig, so dass keine Verbrennungen an den Keimlingen auftreten. Rasen Pur enthält das Bacillum sp., das Moos und totes Material schneller abbaut. Was der Vertikutierer nicht erwischt hat, wird vom Bacillus sp. in Humus umgewandelt.

Zwei weitere Probleme können sich dem frischen Aufwuchs jetzt noch entgegenstellen. Erstens nimmt der Boden kaum Wasser auf. Man kennt diesen Effekt von ausgetrockneten Torfballen. Eigentlich sollte sich das Problem nach dem Winter gelöst haben. Ansonsten: Mit ca. 400 ml Kick Konzentrat in 100 l Wasser auf 1000 m² ausgebracht löst Meyer auch dieses Problem. Die Anwendung soll ein bis zwei Mal im Abstand von 14 Tagen erfolgen. Das zweite potenzielle Problem: Ein ungeeigneter pH- Wert. Für Gräser ist der pH-Bereich von 5,5-6,5 optimal. Ein kurzer Test mit dem pH-Meter Soil-Tester von Meyer (an mehreren Stellen genommen) gibt hier Aufschluss. Ist der pH-Wert unter 5,5, sollte auf jeden Fall noch gekalkt werden! Wenn der Rasen so vorbereitet in den Frühling geht, hat er die besten Bedingungen für einen guten Neustart.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 05/2019 .

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