VDBUM

Renommierter Branchenpreis mit Rekordbeteiligung

13. VDBUM-Förderpreis in Willingen verliehen: Die Dynapac GmbH, die abaut GmbH und die Bauhaus-Universität Weimar sind die Gewinner des diesjährigen VDBUM-Förderpreises.
Dynapac VDBUM-Seminar
Die drei Erstplatzierten Marten Buse, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Melzner (3.v.r., in Vertretung von Claudia Föllmer) und Sebastian Kaluza (2.v.r) mit VDBUM Präsident Dirk Bennje (l.), Marco Fecke (r.) und Prof. Jan Scholten (2.v.l.). Foto: VDBUM

Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik hat den renommierten Branchenpreis im Rahmen seines 54. Großseminars in Willingen vergeben.

Nicht nur die Masse stimmte, sondern auch die Klasse

Dass der deutsche Erfindergeist lahmt, wie häufig behauptet wird, kann die Jury des VDBUM-Förderpreises nicht bestätigen. 53 Bewerbungen und damit mehr als je zuvor, waren für die aktuelle Ausgabe zu bewerten. Mit dem Förderpreis sollen innovative Ideen und Projekte gefördert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vergeben wird er in den drei Kategorien "Innovationen aus der Praxis", "Entwicklungen aus der Industrie" sowie "Projekte aus Hochschulen und Universitäten".

Die Expertenjury bewertet die Beiträge nach den Hauptkriterien Innovation, Sicherheit/Ergonomie/Umwelt, Wirtschaftlichkeit, technischer Anspruch und Praxisrelevanz. In zwei Kategorien trennten den Gewinner und den Viertplatzierten in der Jurybewertung nur Dezimalstellen, was aufzeigt, auf welch hohem Niveau die Einreichungen lagen.

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Dynapac VDBUM-Seminar
Auch der weltweit erste vollelektrische Autobahnfertiger in der 800 t/h-Klasse war nominiert. Foto: Dynapac

Gewinner so vielseitigwie innovativ

Gewinner der Kategorie "Entwicklungen aus der Industrie" wurde der Elektro-Großfertiger SD25 80C e der Dynapac GmbH, vertreten durch Marten Buse. "Hier wurde nicht ein konventioneller durch einen alternativen Antrieb ersetzt, sondern es handelt sich um die konsequente Entwicklung einer elektrischen Maschine", sagte VDBUM-Vorstand Prof. Jan Scholten. Der zweite Platz ging an die Hamm AG, der dritte Platz an die Manitou Deutschland GmbH.

In der Kategorie "Projekte aus Universitäten und Hochschulen" gingen punktgleich zwei zweite Plätze an die TU Darmstadt und die TU Dresden. "Road2Go: GST digital", eine Masterarbeit von Claudia Föllmer von der Bauhaus-Universität Weimar gewann die Kategorie. Sie hat eine praxis-orientierte Digitalisierungsroadmap zur Vereinfachung von Genehmigungsprozessen für Großraum- und Schwertransporte entwickelt. "GST-Genehmigungen to go – das wäre schön, bei über 400.000 jährlich auszustellenden Transportgenehmigungen", so Prof. Scholten.

Zum dritten Mal hatte die Jury in der Kategorie "Innovationen aus der Praxis", keinen Sieger gekürt, sondern drei Beiträge nominiert. Per eVoting kürten die Führungskräfte der Baubranche, Umwelt- und Bautechnik "die nächste Generation der Telematik" und Sebastian Kaluza (abaut GmbH). Prof. Jan Scholten zeichnete alle Gewinner gemeinsam mit VDBUM-Präsident Dirk Bennje und Vizepräsident Marco Fecke aus.

ph/VDBUM

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