Sicherung der Landesgartenschau durch Finanzspritze
Rheinland-Pfalz: Zusätzlich 5,4 Millionen Euro für Neustadt
"Die Landesgartenschau ist ein ganz besonderes Ereignis für die Stadt Neustadt an der Weinstraße", erklärten Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt: "Die Maßnahmen, die das Stadtbild und auch das Umland enorm aufwerten, werden langfristig und nachhaltig in die gesamte Region hineinwirken." Es sei der Landesregierung daher ein Anliegen, Neustadt an der Weinstraße die Mittel zur Verfügung zu stellen, die die Stadt aufgrund gestiegener Baukosten für die Ausrichtung der Landesgartenschau nicht selbst stemmen könne.

Insgesamt benötigt Neustadt eine Erhöhung des Landesbudgets im investiven Bereich in Höhe von 5,4 Millionen Euro, die das Land nun zur Verfügung stellt. Das stelle auch für das Land einen finanziellen Kraftakt dar, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium in Mainz. Die erheblichen zusätzlichen Mittel stellen mit 2,38 Millionen Euro das Innenministerium, mit 2,12 Millionen Euro das Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium und mit 0,9 Millionen Euro das Umweltministerium bereit. Zudem werden flankierende Maßnahmen außerhalb des Landesgartenschaugeländes für eine zukunftsfähige Entwicklung von Neustadt an der Weinstraße umgesetzt, die die Stadt finanziell entlasten. Dazu zählen Maßnahmen, wie Radwegebau, ein Mobilitätshub am S-Bahnhaltepunkt Böbig, Weinbergsrundwege oder der Holzmodulbau in der zukünftigen LGS-Geschäftsstelle, die jeweils von Bund beziehungsweise Land finanziert werden. MWVLW Rheinland-Pfalz










