Maschinen, Stoffe, Verfahren

Robustes Betonpflastersystem bietet Naturstein-Optik

Die Steine des Einstein'schen Segmentbogenpflasters wirken mit ihren leicht gebrochenen Kanten nicht nur farblich, sondern auch oberflächlich wie echte Natursteine. Foto: Einstein-Fugentechnik

Die Altstädte Europas sind häufig von Naturstein-Kleinpflaster geprägt, das in Segmentbögen verlegt ein sehr stilvolles Flächenbild abgibt. Stehen für diese als "Segmentbogenpflaster" bezeichneten Pflasterbeläge Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen an, wird es allerdings oft kostspielig. Die Firma Einstein-Fugentechnik bietet als wirtschaftliche Lösung nun ein eigenes Segmentbogenpflaster an - ein Betonpflastersteinsystem, das die attraktive Optik eines in Segmentbögen verlegten Kleinpflasters, mit den Vorteilen eines Vollverbundpflasters verbindet und dabei auch noch schnell und einfach zu verlegen ist.

Rein äußerlich scheint das Steinsystem - genau so wie ein herkömmliches Naturstein-Segmentbogenpflaster - aus vielen einzelnen unterschiedlichen Einzelsteinen zu bestehen. Was man nicht sieht: In Wirklichkeit setzt sich das Pflaster aus nur zehn unterschiedlichen Steinelementen zusammen. Die Optik der Einzelsteine wird erzielt, indem zwei bis vier aneinander geformte Kleinsteine durch ausreichend tiefe Scheinfugen optisch voneinander getrennt werden. Winkelsteine bilden den Übergang zum angrenzenden Bogen. Dank eines speziellen Produktionsverfahrens wirken die Steine mit ihren leicht gebrochenen Kanten nicht nur farblich, sondern auch oberflächlich wie echte Natursteine.

Segmentbogenpflaster wird im kommunalen Bereich nur dann akzeptiert, wenn es auf Dauer den heutigen Verkehrsbelastungen standhält. Anforderungen bis Bauklasse III sind bei vielen innerstädtischen Baumaßnahmen die Regel. Das neue Segmentbogenpflaster aus der Einstein-Pflasterfamilie erfüllt genau diese Voraussetzung. Dank seiner Einstein-Technologie, die sich bereits bei zahlreichen anspruchsvollen Bauvorhaben bewährt hat, wird das Bogenpflaster zu einem echten Schwerlastbelag. Verantwortlich dafür ist ein am Stein kaum wahrnehmbares Distanzelement zwischen den Verbundelementen am unteren Steinrand. Dieses führt zur Einhaltung der Sollfugenbreite und ermöglicht eine optimale Fugenfüllung.

Die Verbundelemente sind paarweise so angeordnet, dass eine Verschiebung der Steine gegeneinander verhindert wird. Jeweils ein Element eines Verbundelementepaares wird zylindrisch ausgeführt. Das andere verjüngt sich nach oben kegelförmig. Dadurch entstehen Kammern, die Fugenmaterial in allen Korngrößen aufnehmen und eine höchste Verbundwirkung ermöglichen. Eine optimale Kraftübertragung zwischen den Steinen wird dadurch ermöglicht, ohne dass ein Betonkontakt entsteht. Zusätzlich stabilisierend wirkt auch die Segmentbogenform. So bleibt die Elastizität der Pflasterdecke erhalten.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 01/2019 .

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