Klimaanpassung
Schneider startet Initiative für mehr Wasserspeicher und Abkühlung

Die Initiative umfasst Maßnahmen für die Stadtnatur, Entsiegelung, den Waldumbau, nasse Landwirtschaft in wiedervernässten Mooren sowie beschleunigte Planung und mehr gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern.
Die Initiative für Wasserspeicher und Abkühlung umfasst fünf Punkte, mit denen das Bundesumweltministerium Maßnahmen zur Klimaanpassung und für Klimaschutz bündeln und gezielt vorantreiben will. Vorsorge gegen Hitze, Dürre und Überschwemmungen sei eine Daueraufgabe, an der die Länder und Kommunen arbeiteten. Dazu benötigten sie häufig Unterstützung. Der Bundesumweltminister will deshalb mehr gemeinsame Investitionen von Bund und Ländern ermöglichen und setzt sich in den Haushaltsverhandlungen für ein neues Sonderprogramm für Naturschutz und Klimaanpassung ein.
Das Bundesumweltministerium unterstützt Kommunen bereits im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) durch Fachkräfte vor Ort (Anpassungsmanagerinnen und Anpassungsmanager). Zum anderen ermögliche das KfW-Programm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen", Stadtnatur im öffentlichen Raum zu schaffen und beispielsweise Bäume zu pflanzen, so der Bundesumweltminister. Das Programm sei in diesem Jahr bereits so erfolgreich gewesen, dass die Mittel weitgehend ausgeschöpft sind. Schneider hat darum entschieden, das Programm von 178 Millionen Euro auf 385 Millionen Euro aufzustocken. Erstmals könnten damit in diesem Jahr auch Projekte zur Entsiegelung von Flächen gefördert werden.
Bundesumweltministerium und Bundeslandwirtschaftsministerium wollen zudem die Mittel für das Programm "Klimaangepasstes Waldmanagement" für zehn Jahre um zehn Millionen Euro auf 145 Millionen Euro jährlich aufstocken. Renaturierungs- und Wiedervernässungsvorhaben sollen insgesamt beschleunigt werden.
cm/BMUKN
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