Sechs blau-grüne Pläne sind "Nationale Projekte des Städtebaus"

Für 8,97 Millionen Euro soll der frühere Kultushafen in Duisburg-Hochfeld zu einem "multifunktionalen Freizeit- und Begegnungsraum" am Wasser umgebaut werden. Visualisierung: wbp Landschaftsarchitekten, Bochum

Das Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" fördert in diesem Jahr neben zwölf städtebaulich und baukulturell bedeutsamen Ensembles und Gebäuden auch sechs Projekte der blau-grünen Infrastruktur. Zu den spektakulärsten gehören die Umgestaltung des Duisburger Kultushafens für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Metropole Ruhr und das geplante Cuxhavener Deichband zwischen Innenstadt, Hafen und Strand.

Mit 8,97 Millionen Euro soll der früher von der Montanindustrie genutzte Kultushafen im sozial benachteiligten Stadtteil Duisburg-Hochfeld zu einem "multifunktionalen Freizeit- und Begegnungsraum" am Wasser umgebaut werden. Geplant sind drei Parkschalen: ein Klimagarten, eine offene Mitte und ein Nachbarschaftspark. Zur IGA sollen dort Ausstellungen zu Klimathemen stattfinden. Später kann an einem beweglichen Schwimmsteg im Fluss gebadet werden. Unmittelbar an den Hafen schließt sich der RheinPark an, der zur IGA 2027 ein "Zukunftsgarten" werden soll.

4,88 Millionen Euro werden der Stadt Cuxhaven für das Vorhaben "Deichband" zur Verfügung gestellt. Es soll die Deiche von der Innenstadt bis zum Hafen und dem Stand verbinden. Im Mittepunkt steht die Deichstraße, eine historische Flaniermeile Cuxhavens, die vom Zentrum zum Hafen führt. Inzwischen hat sie viel von ihrer einstigen Attraktivität eingebüßt. Geschäftsschließungen waren die Folge. Mit neuen Grünflächen, Radverkehr und Außengastronomie soll sie bis 2026 ein neues Gesicht bekommen.

Mit Bundesmitteln gefördert werden auch das Quartier Backnang-West (3 Millionen Euro). Das Geld fließt unter anderem in den ökologischen Hochwasserschutz, ein Stadtpromenade und einem neuen Park am Fluss Murr. Berlin erhält 2,95 Millionen Euro für den Bau einer "blau-grünen Promenade" des Halleschen Ufers am Landwehrkanal im Stadtteil Kreuzberg. In Stralsund wird das Umfeld der Marienkirche neu gestaltet (1,6 Millionen Euro), im mittelsächsischen Flöha soll auf einer Industriebrache eine Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen (1,1 Millionen Euro). cm/BMWSBr

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2022 .

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