Social Landscaping
Waisenhaus bekommt neue Außenanlage

Die Vision von Social Landscaping ist die Umgestaltung des Außenbereichs in eine lebendige Freiluftoase für die 26 Mädchen, die derzeit das Waisenhaus bewohnen. In Ländern mit hoher Armutsquote stehen die meisten sozialen Einrichtungen vor Problemen. Die staatliche Unterstützung steht in keinem Verhältnis zu den Ausgaben und dem anfallenden Handlungsbedarf.
Im Fall des vor 25 Jahren von Francesco Izzo und Flora Aguit gegründeten Waisenhauses sind die unzureichende Infrastruktur der Außenanlage und die finanziellen Engpässe durch hohe Versorgungskosten nur einige der Herausforderungen. Dass den Kindern und Jugendlichen nicht nur Sicherheit und Zukunftsperspektive geboten wird, sondern vor Ort die Grundkenntnisse in gartenbaulicher Produktion, Fischzucht und Handwerk vermittelt werden soll, machte den philippinischen Standort für Social Landscape interessant.
Ein Kernpunkt des Projekts ist die Überarbeitung des Spielplatzes. Geplant ist die Gestaltung von Erholungsbereichen, Spiel- und Sportmöglichkeiten sowie ein Spielturm mit Kletterwand. Gleichzeitig sollen die bestehenden Gärten weiterentwickelt und nachhaltige Systeme zur Nahrungsmittelproduktion eingeführt werden. Letztere sollen der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse dienen. Auch die Sanierung der Wasserversorgung für die Fischfarm stehen neben pädagogischen und unternehmensberaterischen Programmpunkten auf dem Projektplan.
Die Idee zum sozialen GaLaBau kam Georg Höfer auf die Frage, wie die in unseren Breitgraden witterungsbedingte Winterpause für möglichst viele Menschen gewinnbringend genutzt werden kann. Den Startschuss setzte die Gestaltung des Außenbereichs eines Safe-Hubs für Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Darauf folgten zwischen 2020 und 2024 Projekte in Sri Lanka, Kolumbien und Kenia.
Für den guten Zweck muss Social Landscaping aber nicht immer in die Ferne schweifen. Manchmal besteht der Bedarf im eigenen Land. Das beweist der Barfußweg, der für das Heilpädagogische Zentrum in Ruhpolding entstanden ist, und dort rund 100 Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung zugutekam. ph
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