Nachhaltige Spielplatzplanung
Spielplatzgeräte und -beläge für sorgenfreies Spielen
von: Dr. Andrea Brill
Die Bandbreite an Produkten wie (inklusive) Spielgeräte, Sportanlagen und Stadtmöbel fügen sich nahtlos in die jeweilige Umgebung ein. Das zeigt die große Wertschätzung des Erhalts der Natur und die harmonische Integration der Projekte in die natürliche Umgebung.
Spielgeräte für Kinderjeden Alters
Die Spielplatz-Ausrüstung von Boerplay umfasst verschiedene Produktlinien, die jedem Kind gleich welchen Alters entsprechende Herausforderungen gewähren. Es handelt sich um langlebige und nachhaltige Spielgeräte, die dank modularen Aufbaus vielseitig kombiniert und erweitert werden können und sich nahtlos in die Natur und Umwelt einfügen.
Die verschiedenen Produktlinien gliedern sich in verschiedene Kategorien auf, die jeweils unterschiedliche Stadien der Entwicklung fördern. Dazu gehören dynamische, bewegliche und sensorische Spielgeräte. Geeignet sind sie für Kinder und Erwachsene im Alter von 3 bis 99 Jahren. Das Unternehmen entwickelt auch maßgeschneiderte Spielkonzepte.
Auf große Beliebtheit stoßen beispielsweise Balancier-Spielgeräte zur Förderung des Gleichgewichts. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen, da sie motorische Fähigkeiten und das Gleichgewicht unterstützen. Doch nicht nur Kinder profitieren von diesen Bewegungsanreizen – auch für Erwachsene und Senioren ist spielerische körperliche Betätigung von großer Bedeutung, um Körper und Geist rege zu halten.
Die Balanciergeräte von Boerplay beispielsweise bieten die Möglichkeit, Geschicklichkeit, Koordination und Körperkontrolle zu verbessern. Die Geräte werden speziell für den Einsatz in öffentlichen Parks, Schulhöfen und Spielplätzen entwickelt. Sie bestehen aus robusten, wetterfesten Materialien, die eine dauerhafte und sichere Nutzung gewährleisten.
Kinder können auf Balken, Seilen und anderen Balanciergeräten spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten trainieren und auf kreativen Kletterstrukturen ihre eigenen Grenzen austesten. Gleichzeitig schaffen die Spielgeräte eine geschützte Umgebung, in der die Spielenden Herausforderungen meistern und soziale Kompetenzen stärken können.
NL-Stellenmarkt


Fallschutz auf dem Spielplatz
Spannende Spielgeräte auf öffentlichen Spielplätzen ist die eine Seite, die andere Seite ist Gewährleistung von Sicherheit. Denn das Turnen und Spielen auf Geräten, insbesondere mit einer gewissen Höhe birgt auch Risiken in sich.
Daher sind das Einhalten der richtigen Fallschutzhöhen bei Spielgeräten sowie die Verwendung der richtigen Materialien auf dem Spielplatz von großer Bedeutung, um sorgloses Spielen zu ermöglichen. Das Expertenteam von Boerplay achtet bei der Planung und Umsetzung von Spielplätzen genau auf die Richtlinien und Vorschriften, die es hierbei zu berücksichtigen gilt.
Bei der Planung und Realisierung eines Projektes können unterschiedlichste Ideen eingebracht werden, auch von Auftraggeberseite. Für die Gestaltung des Spielplatzes bestehen daher auch unterschiedliche Möglichkeiten von Fallschutzlösungen auf dem Spielplatz. Diese sind in der DIN EN 1177 festgeschrieben.
Die DIN EN 1177 ist eine europäische Norm, die Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Spielplatzgeräte definiert. Sie wurde entwickelt, um die Sicherheit von Kindern auf Spielplätzen zu gewährleisten, indem sie Standards für Konstruktion, Materialien, Installation und Wartung von Spielplatzgeräten festlegt. Entsprechend der jeweiligen Materialien zeigt sich, welcher Fallschutz für den jeweiligen Spielplatz ab welcher Höhe der Richtige ist.
Fallschutz unter Spielgeräten auf dem Spielplatz aus Holzmaterialien bietet eine natürliche und ästhetisch ansprechende Alternative zu synthetischen Materialien. Ist ein Spielplatz geplant, der sich in die umliegende Natur und Umgebung einfügen soll, sind die zwei gängigen Optionen Hackschnitzel und Rindenmulch die richtige Wahl, um Sicherheit mit Naturmaterialien zu gewährleisten:
Hackschnitzel aus gehäckseltem Holz gestatten eine federnde Oberfläche, die Stürze auf Spielplätzen dämpft. Dank ihrer günstigen Preise und weit verbreiteten Verfügbarkeit sind sie eine gern gesehene Option auf Spielplätzen. Sie erfordern allerdings regelmäßige Pflege, damit ihre Dämpfungseigenschaften bewahrt bleiben und um Verunreinigungen zu beseitigen. Holzschnitzel haben eine maximal zulässige Fallhöhe bis zu 3 m.
Rindenmulch, hergestellt aus zerkleinerter Baumrinde, bietet ebenfalls eine federnde Unterlage für Spielplätze. Mit seiner natürlichen Optik integriert er sich nahtlos in landschaftlich gestaltete Spielplätze. So wie Hackschnitzel hat auch Rindenmulch eine zulässige Fallhöhe bis zu 3 m. Die Kosten für Rindenmulch sind zwar höher, dafür ist der Mulch langlebiger und resistenter gegen Verschleiß.
Kies ist ebenfalls eine gefragte Option, da es neben der Funktion als Fallschutz auch ein beliebter Spieluntergrund bei Kindern ist. Er bietet eine robuste, aber dennoch federnde Oberfläche, die Stürze dämpft und Verletzungen verhindert. Durch seine natürliche Drainageeigenschaft ist er auch bei Regenwetter eine geeignete Unterlage, da er das Wasser schnell ableitet. Allerdings erfordert Kies regelmäßige Wartung, um seine Dämpfungseigenschaften zu erhalten und Verunreinigungen zu entfernen, die wiederum die Sicherheit beeinträchtigen könnten. Es ist wichtig, dass der Kies regelmäßig aufgelockert und aufgefüllt wird, um eine gleichmäßige Oberfläche zu halten.
Spielgeräte mit oder ohne Fallschutz
Fallschutz für Spielgeräte ist ein umfassendes Thema, das immer der individuellen Prüfung im spezifischen Fall bedarf. Wichtig zu beachten ist, dass auch der Fallraum bei Spielgeräten eine Rolle spielt. Zum einen muss um die Spielgeräte herum ein freier Raum geschaffen werden, der verhindert, dass sich Kinder an angrenzenden Spielgeräten stoßen und verletzen.
Zum anderen kommt der Untergrund zum Tragen. Spielgeräte ohne Fallschutz mit Belägen wie Beton oder Stein sind nur dann zulässig, wenn die Fallhöhe weniger als 600 mm beträgt. Bei Fallhöhen über dieser Grenze muss zumindest Rasen angelegt sein. Auch dieser wird regelmäßig gepflegt. Bei Rasen sind Fallhöhen von bis zu 1,5 m erlaubt.
Generell gilt: Die Höhe des Fallschutzes muss mindestens der Höhe der höchsten Oberkante eines Spielgeräts oder einer Spielplattform über dem Fallschutzboden entsprechen. Diese Anforderung, wie in der DIN EN 1176 festgelegt, gewährleistet ausreichend Platz für einen sicheren Fall und minimiert das Verletzungsrisiko bei Stürzen.
Die Wahl des Fallschutzes hängt von der Fallhöhe ab. Während bei einer Fallhöhe von bis zu 600 mm kein Fallschutz notwendig ist, muss ab Fallhöhen über 1000 mm zumindest Rasen als Fallschutz verwendet werden. Über 1500 mm kommen Hackschnitzel, Rindenmulch, Kies und Sand zum Einsatz und ab einer Fallhöhe von mehr als 3000 mm sind synthetische Stoffen wie Gummimatten gefordert.


Spieltürme und Klettergerüste für öffentliche Spielplätze
Spieltürme und Klettergerüste sind das Herzstück jedes öffentlichen Spielplatzes. Eine große Bandbreite davon findet sich beim Hersteller Holz-Heider.
Die Auswahl an Spieltürmen, Kletterpyramiden und Seilspielgeräten sind alle für öffentliche Spielplätze TÜV-geprüft und nach DIN EN 1176 zertifiziert. Die Geräte sind langlebig, sicher und montagefreundlich – daher besonders geeignet für Schulen, Kindergärten, Kommunen und Vereine. Ob Balancierseil, Seilschaukel oder modularer Kletterturm: Die Geräte fördern Bewegung, Gleichgewicht und kreatives Spiel.
Ein beliebtes Gerät für öffentliche Spielplätze, Kitas und Hotels ist der Hy-Land Spielturm Q1. Mit Kletterwand, Kletternetz und wahlweise Edelstahl- oder HDPE-Rutsche bietet er sicheren, abwechslungsreichen Spielspaß. Er ist TÜV-geprüft nach DIN EN 1176. Dieser Spielturm hat eine Länge von 4,3 m, eine Breite von B 3,1 m und eine Höhe von 2,3 m. Der Sicherheitsbereich beträgt 7,50 m x 6,1 m. Der aus kesseldruckimprägnierter Kiefer bestehende Turm umfasst für vielseitiges Spielvergnügen eine Kletterwand, ein Kletternetz sowie eine grüne Rutsche (HDPE-Kunststoff) oder Edelstahlrutsche
Ein anderes Highlight auf öffentlichen Spielplätzen ist die Kletterpyramide von Holz-Heider. Sie besteht aus dem Klettergerüst 270 mit 3 Seiten und ist 2,7 m hoch, vandalismussicher sowie TÜV-geprüft nach DIN EN 1176. Hochwertige 16 mm Seile, ein feuerverzinkter Mast und Bodenankerset sorgen für Stabilität, Sicherheit und langanhaltenden Spielspaß. Die Grundfläche misst 2,8 m x 2,8 m, ein Bodenankerset zum Einbetonieren verleiht dem Gerät die wichtige Sicherheit beim Spiel. Das nicht drehbare Design sorgt für festen Halt.
Das Bodenankerset ermöglicht ein sicheres Einbetonieren des zentralen Masts für maximale Stabilität. Das Klettergerüst unterstützt die motorische Entwicklung, Koordination und das soziale Miteinander der Kinder. Dank der robusten Bauweise ist es vielseitig einsetzbar für öffentliche Spielplätze, Schulen, Kindergärten und gewerbliche Einrichtungen. Die hochwertigen Materialien machen das Gerät witterungsbeständig, besonders robust und pflegeleicht. Der feuerverzinkte Mast, die stabilen Seile und das Bodenankerset garantieren jahrelangen Spielspaß.

Spielgeräte aus Holz:Vor- und Nachteile
Holz ist ein traditionsreicher und gleichzeitig moderner Werkstoff, der für den Einsatz bei Spielgeräten zahlreiche Vorteile bietet. Es fühlt sich angenehm an, ist robust, langlebig und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Gerade im Außenbereich kommt seine "Lebendigkeit" zum Tragen.
Holz reagiert aber auch auf Witterungseinflüsse und Feuchtigkeitsänderungen, was sich in Rissbildungen und Astlöchern bemerkbar machen kann. Auch nach der Verarbeitung passt sich Holz ständig an seine Umgebung an. Nimmt es Feuchtigkeit auf, dehnt es sich aus – gibt es sie ab, zieht es sich zusammen. Starke Hitze oder Sonneneinstrahlung führen zu rascher Feuchtigkeitsabgabe, so dass im Kern Spannungen entstehen und sich Risse bilden können.
Besonders Rundhölzer und große Querschnitte sind daher anfälliger für Risse, da sie durch ihre unregelmäßige Struktur oder größere Durchmesser stärker "arbeiten". Die Rissbildung hat Auswirkung auf die Stabilität. Aber Risse beeinträchtigen weder Tragfähigkeit noch Sicherheit. Nach DIN-Norm 4074 sind Trockenrisse in Massivholz ausdrücklich zulässig, weil sie die Statik nicht gefährden. Selbst tiefe oder lange Risse verändern die Funktionalität nicht.
Auch leichte Verkrümmungen oder Verdrehungen gelten als normal und stellen bei Spielgeräten kein Risiko dar. Risse lassen sich zudem auch ausbessern. Wer Risse optisch als störend empfindet, kann sie ohne Probleme schließen. Dies dehnt nur der Ästhetik, aber ist kein Muss für die Stabilität.
Füllt man Risse mit Holzkitt, so muss man den Hohlraum sorgfältig säubern. Der passende Kitt wird eingefüllt und nach dem Trocknen muss überschüssiges Material abgeschliffen werden. Eine weitere Möglichkeit zum Rissfüllen ist Holzleim und Sägemehl. Hier wird zunächst der Riss mit Leim gefüllt, dann das passende Sägemehl eingestreut. Nach dem Trocknen muss überschüssiges Sägemehl abgefegt werden.
Eine dritte Möglichkeit ist Epoxidharz, der sich insbesondere für tiefe Risse eignet. Ein natürliches und auch ästhetisches Merkmal von Holz sind Astlöcher. Besonders bei Nadelhölzern wie Kiefer oder Fichte treten oft Astlöcher auf, die dem Holz ein charakteristisches Aussehen verleihen. Diese stellen jedoch keinen Qualitätsmangel dar, solange sie sich nicht im kritischen Bereich eines tragenden Bauteils befinden.

Holzarten bei Spielgeräten
Für Spielgeräte eignet sich nicht jedes Holz, denn die Geräte müssen stabil sein und den Erschütterungen durch das Klettern standhalten. Zu den geeigneten Geräte-Holzarten zählt Robinie, die sich durch Härte und Widerstandsfähigkeit auszeichnet. Denn entsplintetes Robinien-Kernholz der Resistenzklasse 1/1–2 ist eines der härtesten Hölzer Europas und dadurch extrem belastbar.
Ohne chemische Zusätze ist es nach DIN EN 350-2 für den direkten Betonverbau zugelassen. Zusätzliche Stahlanker oder Pfostenschuhe sind hier meistens überflüssig. Robinie hat ein uriges Erscheinungsbild: Leicht krumm gewachsene Stämme fügen sich besonders harmonisch ins Landschaftsbild ein. Sie ist ideal für kreative Spielgeräte, die natürlich wirken sollen.
Auch Douglasie ist ein gefragtes Holz für Spielgeräte, denn sie weist eine hohe Festigkeit auf. Douglasienholz splittert kaum und ist witterungsbeständig. Die helle bis rötlich-gelbe Färbung dunkelt mit der Zeit leicht nach und kann bei Bedarf mit einer offenporigen Lasur geschützt werden. Sie wird besonders gerne für Bänke, Tische, Sitzgruppen sowie Bauelemente eingesetzt, die einer mittleren bis stärkeren Beanspruchung im Außenbereich ausgesetzt sind.
Fehlen darf in der Auflistung nicht die Kiefer. Auch sie ist besonders widerstandsfähig im Außenbereich: Durch Kesseldruckimprägnierung ist das Holz gegen Pilzbefall, Insekten und Fäulnis geschützt. Besonders verbreitet ist die Kiefer bei Pfosten, Schaukelgestellen und anderen Konstruktionen, die direkt mit Witterung in Kontakt kommen.
In naturbelassener Form ist die Kiefer ein bewährtes Holz für Innenmöbel oder überdachte Außenbereiche, da sie elastisch und langlebig ist. Ihre markante Maserung mit kontrastierenden Jahresringen und Astlöchern verleiht ihr ein ästhetisches Aussehen. Wenn naturbelassene Kiefer im Außenbereich eingesetzt wird, werden aus Schutzgründen Pfostenschuhe empfohlen, weil das Holz nicht druckimprägniert ist.
Fichte hingegen ist ein leichtes und elastisches Holz. Sie weist eine geringe Rissbildung auf, hat dennoch eine hervorragende Tragfähigkeit. In erdnahen Bereichen sollte die Fichte vor Bodenfeuchte geschützt werden, ebenfalls mithilfe von Pfostenschuhen oder durch überdachte Aufstellorte. Dr. Andrea Brill
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