Substrat: Sondermischung hält pH-Wert des Bodens unter 6,5

Das Baumsubstrat Hydralit der tegra GmbH sichert die Nährstoffversorgung von Stadtbäumen. Grüner Blickfang: Die Sumpfeiche in Paderborn im August 2018. Foto: tegra GmbH

Grüne Lunge auf engstem Raum: Mitten im ostwestfälischen Paderborn thront eine Sumpfeiche. Seit der Gestaltung des "Neuen Platzes" im Jahr 2011 gewinnt der Baum zwischen Hochhäusern und Außengastronomie Jahr für Jahr an Größe und an Bedeutung als Schattenspender, Luftverbesserer und Blickfang. Gutes Wachstum trotz beengter Verhältnisse gewährleistet dabei das tegra-Baumsubstrat Hydralit.

Mit natürlichen Zuschlagstoffen wie Lava oder Ziegelsplitt, porösen Gerüstbaustoffen, Sand sowie Organik, Kompost und Mutterboden verbessern die homogen werksgemischten Substrate nachhaltig die Lebensgrundlagen von Stadtbäumen. Ein hohes Gesamtporenvolumen und Nährstoffpufferungspotenzial sowie das gute Wasserhaltevermögen helfen den Bäumen dabei, selbst auf engstem Raum, bei ungünstigen Böden und unter schädlichen Umwelteinflüssen zu gedeihen.

Bei der Anlage des "Neuen Platzes" in Paderborn fiel die Wahl auf die überbaubare Substratvariante Hydralit LU auf Lavabasis, dank zusätzlicher Tragfähigkeit und Verdichtbarkeit die optimale Lösung für den gewünschten Einsatzort. Doch die speziellen Ansprüche der Sumpfeiche, die besonders durch ihre attraktive Herbstfärbung begeistert, forderten eine noch individuellere Wegbereitung. Das Ziel: eine maßgeschneiderte Sondermischung des Baumsubstrates, die den pH-Wert des Bodens dauerhaft unter 6,5 hält.

Die darauf abgestimmte Sondermischung entstand im Zentrallabor in Bielefeld. Rund 50 Tonnen des natürlichen Materials kamen in der Pflanzgrube am "Neuen Platz" zum Einsatz. Um der Sumpfeiche die notwendigen Wachstums- und Lebensbedingungen zu ermöglichen und die Wurzeln zielgerichtet in alle Bereiche der überbauten Baumgrube zu "locken", wurde in das verwendete Baumsubstrat außerdem der Wurzelaktivator RAD/ LOX eingemischt.

Die entscheidenden Vorteile liegen dabei im nachweisbar positiven Einfluss auf das Pflanzenwachstum und in der verbesserten Widerstandsfähigkeit gegenüber Stressfaktoren. Auf der Basis von sogenannten Leonarditen, also Trägern von Humin- und Fulvosäuren, die als Ionenaustauscher und Nährstoffspeicher fungieren, sorgt der Wurzelaktivator für eine noch ausgewogenere Nährstoffversorgung: Essentielle Pflanzennährstoffe werden über einen Zeitraum von fünf Jahren oder länger gepuffert und zeitversetzt wieder freigegeben, beste Bedingungen für gesunde, widerstandsfähige Bäume.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Pro Baum 04/2018 .

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