Gärtnerwettbewerb
Theil und Weber siegen beim Landschaftsgärtner-Cup in Erfurt

Den ersten Platz sicherte sich das Team um Antonius Theil (Gartengestaltung Nischwitz/Bürgel) und Eike Weber (Bierbach's BG GaLabau/Bad Blankenberg). Mit ihrer präzisen Ausführung und stimmigen Gesamtgestaltung überzeugten sie die Jury und vertreten den Verband im September beim Bundesentscheid in Berlin. Dort kämpfen sie um den Titel "Deutscher Meister der Landschaftsgärtner". Knapp hinter Theil und Weber landeten Jannes Weigel (Galabau Giselher Kleinschmidt e. K./Mühlhausen) und Tom Nickmann (GaLabau-Killat/Artern), die sich damit automatisch für den Bundesentscheid im Rahmen der GaLaBau 2026 in Nürnberg qualifiziert haben. Auf Rang drei folgten Linus Flügel (Kümmel Garten&Landschaft/Fulda) und Paul Gotterdam (Hahn Garten GmbH & Co KG/Burghaun). Auch sie überzeugten mit fachlicher Qualität und Teamgeist.
Die Aufgabe war anspruchsvoll und praxisnah. Innerhalb von sieben Stunden musste eine neun Quadratmeter große Fläche in ein vollständiges landschaftsgärtnerisches Gewerk verwandelt werden. Die Auszubildenden mussten Höhen modellieren, Holzelemente einbauen, Wege pflastern und einzelne Flächen fachgerecht bepflanzen. Grundlage war ein vorgegebener Plan der thüringischen Diplomingenieurin Daniela Ros-Hinkel, der "Stein als Lebensraum und Gestaltungselement mit Zukunftsperspektive" zum Thema hatte. Die 22 angehenden Landschaftsgärtner wurden von ihren Ausbildungsbetrieben, Ausbildern und Berufsschulen begleitet. Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, Lehrkräfte und interessierte Gäste verfolgten das Wettbewerbsgeschehen vor Ort.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Peter Rietschel, Präsident des Thüringer Landesamts für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR), sowie von Daniel Panknin, in Vertretung des FGL-Ausschusses Aus- und Weiterbildung. Im persönlichen Austausch lobten beide die hohe Motivation und Einsatzfreude der jungen Teilnehmenden. Bei der Siegerehrung überreichten Thüringens Staatssekretär Marcus Malsch und FGL-Regionalpräsident Udo Lindenlaub die Urkunden. "Diese Leistung steht für die hohe Qualität der Ausbildung in unseren Betrieben", betonte Lindenlaub. "Der GaLaBau-Nachwuchs hat heute gezeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt."
ph/FGL Hessen-Thüringen
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