Trendwende bei der Aufstiegsfortbildung geschafft

Der Rückgang des Interesses an der beruflichen Aufstiegsfortbildung zu Meistern, Fachwirten, Technikern und Betriebswirten ist gestoppt. Während beim Meister-BAföG 2015 ein Rückgang der Geförderten um sechs Prozent zu verzeichnen war, betrug der Rückgang beim novellierten Aufstiegs-BAföG im vergangenen Jahr nur noch - 0,2 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Das neue Aufstiegs-BAföG wird gerne in Anspruch genommen, um Abschlüsse wie Meister, Fachwirt, Techniker oder Betriebswirt zu erreichen. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Förderleistung des Aufstiegs-BAföG 2016 um 3,2 Prozent auf rund 576 Millionen Euro. Rund 360 Millionen Euro davon entfielen auf Darlehen, etwa 216 Millionen Euro auf Zuschüsse.

Die Mittel flossen vor allem in die Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (Zuschüsse 90 Mio. Euro/Darlehen 159 Mio. Euro), in den Lebensunterhalt (Zuschüsse 116 Mio. Euro/Darlehen 190 Mio. Euro), in den Kindererhöhungsbetrag (Zuschüsse 8 Mio. Euro/Darlehen 8 Mio. Euro) und in die Kinderbetreuung (Zuschüsse 1 Mio. Euro/Darlehen 8 Mio. Euro). Für die Kosten während der Prüfungsvorbereitungsphase wurden Darlehen von zwei Millionen Euro bewilligt.

Die Anzahl der Empfänger des Aufstiegs-BAföG war 2016 betrug knapp 162.000 Geförderte. Etwa zwei Drittel der Geförderten waren Männer. Ihre Zahl nahm gegenüber 2015 um 2,2 Prozent auf 108.000 ab. Die Zahl der Frauen mit Aufstiegs-BAföG dagegen stieg im gleichen Zeitraum um 4,2 Prozent auf 54.000.

„Die Trendwende ist geschafft“, freute sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Berufliche Aufsteiger nähmen das neue BAföG verstärkt in Anspruch. „Mit der Novelle des Austiegsfortbildungsförderungsgesetzes und ihren Verbesserungen in allen Bereichen haben wir ein modernes und attraktives Förderangebot für Berufsbildungskarrieren geschaffen.“ cm

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