Trockenheit macht Gartenmarkt zu schaffen

Die schwierigen Bedingungen würden von der guten Gesamtstimmung in der grünen Branche aufgefangen, sagte IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein. Foto: IVG

Ein kalter März und eisige Ostertage haben den Herstellern von Ge- und Verbrauchsgütern für den Gartenmarkt einen schwierigen und späten Start in die Saison beschert. Und obwohl mit dem April ein langanhaltendes Hoch nach Deutschland kam, konnten die Rückstände nicht gänzlich aufgefangen werden. In Kombination mit der enormen Trockenheit sorgt das momentan für eine insgesamt eher verhaltene Stimmung in der Branche. Das ergab eine Umfrage des Industrieverband Garten (IVG) unter seinen rund 140 Mitgliedern zum bisherigen Saisonverlauf.

Auf den kalten Jahresbeginn folgten zwar der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnung mit einer Durchschnittstemperatur von 12,4 Grad und der wärmste Mai seit 1881. Trotzdem macht gerade die anhaltende Trockenheit den Geräte-, Pflanzenschutz- und Düngemittelherstellern zu schaffen. Positiv wirken sich dagegen die sommerlichen Temperaturen auf die Segmente Grillen, Gartenmöbel und Bewässerung aus.

Der ungleiche Einfluss des Wetters auf die verschiedenen Segmente spiegelt sich auch in den Zahlen wider. So sprechen nur rund 9 Prozent der IVG Mitglieder von einer „sehr guten“ und 51 Prozent von einer „guten“ Saison. Zum Vergleich: 2017 beurteilten insgesamt 73 Prozent den Saisonverlauf mit „sehr gut“ oder „gut“. Knapp 13 Prozent der IVG Mitglieder bezeichnen die bisherige Saison sogar als „schlecht“ (2017: 3,8 Prozent). „Aufgefangen werden die schwierigen Bedingungen in diesem Jahr allerdings von der guten Gesamtstimmung in der grünen Branche“, sagte IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein. „Rund 81 Prozent unserer befragten Mitglieder schauen durchaus positiv in die Zukunft.“
IVG

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