Trotz guter Saison
Stauden Ring registriert Einbußen
Während die Kulturen gut durch den Frühling kamen und kaum wetterbedingte Ausfälle verzeichnet wurden, zeigten sich auf Absatzseite jedoch erste Einbußen.
Sowohl im gärtnerischen Einzelhandel als auch im Garten- und Landschaftsbau nahmen die Stauden Ring Partnerbetriebe einen leichten Rückgang beim Verkauf ihres Frühjahrssortiments wahr: sei es durch die Konkurrenz des wiedererstarkten Tourismus oder durch begrenzte Budgets im Privatgartenbereich. Die Tourismuszahlen hätten sich europaweit wieder dem Vor-Pandemie-Niveau angenähert und dieser Trend habe sich spürbar auf den stationären Gartenverkauf ausgewirkt, sagte Rüdiger Schweiß von Schweiss Staudenkulturen in der Grafschaft Böblingen.
Auch im Garten- und Landschaftsbau war nach Angaben des Stauden Rings – vor allem im Privatkundenbereich – ein leichter Rückgang spürbar gewesen. Zwar würden im Zuge von Neubauten oder Sanierungen nach wie vor Pflasterarbeiten und grundlegende Erschließungen beauftragt, doch für umfassendere Gartenarbeiten fehle zunehmend das finanzielle Polster. Viele Bauherrinnen und Bauherren übernähmen diese Aufgaben daher in Eigenregie, vermuten die Partnerbetriebe.
Martin Becker von Stauden Becker in Dinslaken beobachtet: "Die Auftragsschwerpunkte der Garten- und Landschaftsbauer haben sich verändert, sie beinhalten dieses Jahr merklich weniger Pflanzaufträge als in den Vorjahren."
cm/Stauden Ring
NL-Stellenmarkt














