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Verbände veröffentlichen Positionspapier zu Solargründächern

Das Positionspapier fasst die Vorteile von Solargründächern zusammen und plädiert für die Einführung eines "Bundesförderprogramms Solargründächer". Foto: BuGG

Der Bundesverband Gebäudegrün (BuGG), der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben ein gemeinsames Positionspapier zur Kombination von Dachbegrünungen und Solarnutzung veröffentlicht. Es fasst die Vorteile von Solargründächern zur Klimaanpassung zusammen und plädiert dafür, die von der Bundesregierung geplante Einführung einer Photovoltaik-Pflicht für gewerbliche Neubauten mit einer Solargründach-Förderung zu kombinieren.

Solargründächer sollten parallel zur Photovoltaik-Pflicht eine Förderung, eine erhöhte Vergütung oder einen Investitionszuschuss erhalten. Sie könnte dann sowohl bei Auflagen zur Dachbegrünung durch die Kommunen als auch für alle anderen geeigneten Dächer - auch auf Wohngebäuden - in Anspruch genommen werden.

Die drei Verbände sprechen sich für die Einführung eines "Bundesförderprogramms Solargründächer" aus. Damit könne bundesweit nach den gleichen Maßstäben gefördert werden. Das sei besser als die bestehenden unterschiedlichen Förderprogramme auf Landes- und kommunaler Ebene. Der Verwaltungsaufwand für die Antragsteller verringere sich deutlich. Bundesländer übergreifend tätige Unternehmen müssten nicht für jeden neuen Standort die Förderbedingungen eruieren.

Die Zusammenführung von Solar- und Gründachförderung bedürfe dann nur noch eines Förderantrags. Auch die Anpassung der Förderbedingungen und -beträge wäre genauso einfach möglich wie eine Trennung von Investitions- und Wartungsförderung. Das Positionspapier hält eine Kombination mit landes- und kommunalen Förderprogrammen für möglich. Dabei müsse jedoch eine Überförderung vermieden werden.

Das Positionspapier betont, dass für die Planung und Ausführung von Solargründächern nur qualifizierte Fachbetriebe infrage kommen. Die Dachbegrünung unter den Solarmodulen sei als extensive Dachbegrünung mit niedrigwüchsigen Pflanzen anzulegen. Wenn möglich seien regional gewonnene Samen und Pflanzen zu verwenden. Der Abstand der Module zur Bodenschicht müsse mindestens 20cm betragen, damit die Pflanzen die Photovoltaik-Module nicht verschatten. Für die regelmäßige Instandhaltung und Wartung sind geeignete Laufwege, Abstände zwischen den Modulen und eine Absturzsicherung einzurichten.

cm/BuGG/BGL/NABU

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2022 .

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