"Gehaltsverhandlungen unter schwierigen Vorzeichen"

Verhandlungen über GaLaBau-Entgelttarifvertrag aufgenommen

Gewerkschaft und Arbeitgeber im Garten- und Landschaftsbau haben im Mai Gespräche über einen neuen Entgelttarifvertrag aufgenommen. Der seit dem Juli 2023 gültige Vertrag läuft Ende dieses Monats aus.
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BGL-Verhandlungsführer Uwe Keller-Tersch muss mit schwierigen Verhandlungen rechnen. Foto: Uwe Keller-Tersch;

Er hatte den 130.000 gewerblichen und angestellten Landschaftsgärtnern knapp zehn Prozent mehr Lohn und Gehalt plus insgesamt 500 Euro Inflationsausgleichsprämie verschafft.

Bereits in der letzten Tarifrunde spürten die Arbeitgeber eine "im GaLaBau abflachende Konjunktur", die es besonders schwierig machte, sich auf einen Abschluss zu einigen.

"Dieser Abschluss ist für unsere Betriebe eine erhebliche finanzielle Belastung", hatte Uwe Keller-Tersch, Verhandlungsführer des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) gesagt: "Bei nicht wenigen werden die Zukunftssorgen dadurch größer."

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IG BAU-Bundesvorstands mitglied Carsten Burckhardt (r.) markiert die Gewerkschaftspositionen. Foto: IG BAU/Tobias Seifert

Im dritten Jahr ohne wirtschaftliches Wachstum in Deutschland sind die Sorgen der GaLaBau-Unternehmen vor neuen finanziellen Belastungen ihrer Betriebe nicht kleiner geworden.

Umgekehrt hat Robert Feiger, Bundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), am 1. Mai vehement vor einer von der schwarz-roten Koalition vereinbarten, nur noch auf die Woche bezogenen, maximalen Obergrenze der Arbeitszeit gewarnt.

Das klinge harmlos, sei aber "in Wahrheit ein Angriff auf den Arbeitsschutz". cm

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