Iseki

Vollelektrischer Mäher-Prototyp spart Zeit und Kosten

Den Prototypen eines halbautonomen vollelektrischen Mähers stellte Iseki auf der Freilandmesse demopark in Aktion vor.
Iseki Elektromobilität demopark Eisenach
Durch sein Akku-Schnellwechsel-System, die robuste Bauweise, einfache Wartung und geringe Aufbauhöhe ist der Raymo Torpedo ein zeit- und kostensparender Mäher für umweltschonende Arbeitseinsätze. Foto: Iseki

Als Generalimporteur der Maschinen des Herstellers Raymo bietet das Unternehmen bereits mit der Basismaschine Raymo Torpedo eine interessante Lösung für Mähaufgaben. So arbeitet das Gerät nicht nur emissionsfrei, sondern kann mit einem Schnellwechsel-Akku einen ganzen Arbeitstag betrieben werden. Möglich macht dies ein Wechsel-Akku-System, mit dem der für eine Betriebszeit von vier bis fünf Stunden ausgelegte 120- oder 150-Ah-Akku leicht am Arbeitsort ausgetauscht werden kann.

Die Ladezeit mit dem Smart-Ladegerät 25 A am zweiphasigen 230-Volt-Netz beträgt sechs, mit dem Schnellladegerät 50 A drei Stunden. Mit einer Aufbauhöhe von 51 cm besitzt der Mäher einen niedrigen Schwerpunkt, der ihn mit maximal 40-Grad-Steigung und 50-Grad-Neigung sicher an Hängen und Böschungen operieren lässt. Durch die geringe Höhe soll er problemlos unter Parkbänke und Freiflächen-Photovoltaikanlagen gelangen. Die im Pilotversuch befindliche Roboterversion Torpedo Robot erbringt die gleichen Leistungen, wird aber halbautonom betrieben und soll im nächsten Jahr in den Markt eingeführt werden.

Die zu mähende Fläche wird zunächst per Touchpad gesteuert umfahren. Dabei werden in der Steuerung ein Kernpunkt und entsprechende Eckmarken gesetzt. Auf dem vorkonfigurierten Bereich kann der Roboter dann überwacht durch Kameras und Sensoren vollautonom seine Arbeit verrichten.

Insgesamt können vier verschiedene Mähdecks zum Einsatz kommen. Von den schwimmend aufgehängten Mähwerken sind drei mit mulchenden Sichelmähern und eins mit einem Spindelmäher ausgerüstet. Die wählbaren Schnittbreiten liegen zwischen 104 und 132 cm. Demnächst soll nach Angaben von Iseki auch ein 155 cm breites Mähwerk erhältlich sein. Die Mähhöhe lässt sich von vier bis zehn Zentimeter einstellen. Zum größtmöglichen Erhalt der Biodiversität sind die Hochgras-Mähwerke mit Fingerbalken und überlappenden Schneiden ausgestattet, die das Gras unten abschneiden und auf dem Boden ablegen. So können Insekten rechtzeitig nach oben entkommen und werden nicht zum Opfer des Mäheinsatzes. Jedes Mähwerk wird von einem eigenen Elektromotor angetrieben. Die Sichelmäher sind mit Doppel-Pendelmessern bestückt, die mit einer Drehzahl von 3600 U/min arbeiten und beim Auftreffen auf Fremdkörper wegklappen. Damit werden Antrieb, Motor und Gehäuse geschont. Der Wechsel eines Mähdecks erfolgt durch einfaches Aushängen.

Weitere Features des 180 kg wiegenden und 115 cm breiten Torpedos sind ein permanenter Allradantrieb mit Zero-Turn-Lenkung und die Funkfernbedienung, mit der die Basisversion der Maschine bis zu einer Entfernung von 300 m in allen Funktionen gesteuert werden kann. Über das Modul Raylink ist auch eine Ferndiagnose und -wartung möglich. Updates werden über eine eigene SIM-Karte eingespielt, wenn das Gerät angeschaltet ist. Service und Ersatzteile stellt Iseki bereit. Durch sein Akku-Schnellwechsel-System, die robuste Bauweise, einfache Wartung und geringe Aufbauhöhe ist der Raymo Torpedo ein zeit- und kostensparender Mäher für umweltschonende Einsätze von Baubetriebshöfen und GaLaBau-Unternehmen. Nach Einführung der halbautonomen Version, die auf der demopark am Iseki-Stand ausprobiert werden konnte, fallen die kostensparenden Faktoren noch stärker ins Gewicht.

Stand B-229

NL-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Gärtner verschiedener Fachrichtungen oder Landwirt..., Rastatt  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

Redaktions-Newsletter

Aktuelle GaLaBau Nachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen