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Wärmedämmender Leichtputz reduziert Standzeit deutlich

Bei dem mineralischen Leichtputz Tri-O-Therm M können die einzelnen Schichten bereits nach drei Stunden überarbeitet werden – ein Quantensprung in Sachen Effizienz. Foto: quick-mix Gruppe

Die quick-mix Gruppe eine hat mit Tri-O-Therm M den ersten rein mineralischen, nicht brennbaren Leichtputz mit hoch wärmedämmenden Eigenschaften und sehr kurzen Standzeiten auf den Markt gebracht.

Das Produkt ist durch eine äußerst niedrige Wärmeleitfähigkeit, einen rein mineralischen und EPS-freien Aufbau, die Einordnung in Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) sowie ihre hohe Risssicherheit gekennzeichnet. Auf der Baustelle reduziert der innovative Leichtputz die Standzeit auf nur einen Tag bei Gesamtschichtdicken von bis zu 12 Zentimeter. Seine niedrige Wärmeleitfähigkeit von 0,055 W/mK, die auch am gedämmten Haus in der Praxis nachgewiesen ist, erreicht das Produkt durch die Kombination einer hoch festen Hartperlite mit einem speziell dafür entwickelten Luftporenbildner. Beides erzielt ein Luftporenvolumen von über 75 Prozent. Die dritte Komponente der Tri-O-Technologie ist ein hybrides Bindemittel, das die Härtung des schaumartigen Mörtels im Vergleich zu klassischen Putzmörteln deutlich reduziert.

Nach rund drei Stunden kann die nächste Putzschicht in einer Schichtdicke von bis zu 4 Zentimetern aufgetragen werden. Von der technischen Spezifikation her handelt es sich Tri-O-Therm M um einen Leichtputz LW/ CS I/ WO nach DIN EN 998-1. Mit der Produktinnovation ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für das Fachhandwerk. Denn bei Tri-O-Therm M können die einzelnen Schichten bereits nach drei Stunden überarbeitet werden - ein Quantensprung in Sachen Effizienz, da bislang Standzeiten von mehreren Tagen pro Schichtauftrag üblich waren. Zudem verfügt das Produkt über ein sehr günstiges Verhältnis zwischen Biegezug- und Druckfestigkeit, so dass höchste Risssicherheit sichergestellt ist. Im ausgehärteten Zustand klingt Tri-O-Therm M wie ein massives Mauerwerk und nicht hohl, wie man dies von einem WDVS gewohnt ist.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 10/2017 .

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