Beton Pfenning
Wartungsarmer Pflasterbelag mit EPDM-Fuge

Seit den 70er-Jahren gehen die Einwohnerzahlen kontinuierlich zurück. Um diesem Problem entgegenzuwirken und die Attraktivität des Ortskerns aufzuwerten, bauten die Verantwortlichen nun mitten im Ortskern von Spiesen eine neue Kita. Bei der Befestigung der 1 800 m² großen Außenanlagen kam der Pflasterbelag COMBICONNECT vom Pflasterhersteller Beton Pfenning aus Lampertheim zum Einsatz. Dieser soll zur Attraktivität des Umfeldes beitragen und dauerhaft den Verkehrsbelastungen standhält.
Richard Franck Jeulefack Kana vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde erläutert: "Mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Festplatz ist es gelungen einen seit mehr als 20 Jahren bestehenden städtebaulichen Missstand zu beseitigen und gleichzeitig neue Betreuungsplätze zu schaffen." Die Maßnahme trüge zudem zur Flächenentsiegelung bei. Bei den verwendeten Baumaterialien wurde auf Nachhaltigkeit und Ökologie geachtet. Neben einer Luftwärmepumpe und einer Photovoltaikanlage, wird im Kitagebäude Regenwasser aufgefangen und Regenwasser und genutzt. Selbst das Dach wird als Garten genutzt. "Intensive Dachbegrünung, Bienenstöcke, Insektenhotels, Pflanzbeete und Rankgrün dienen als Lehrgarten und dem Erhalt der Artenvielfalt und Biodiversität", so Kana.
Das Besondere am COMBICONNECT-Pflasterbelag: Das Pflaster wird weder mit Sand noch mit Splitt verfugt. Stattdessen sind die Fugen mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ausgebildet. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich hierbei um ein dynamisches Material, das sich sehr gut für einen maximalen Lastabtrag bis einschließlich Bk 3,2 eignet. Die Steine sind bereits werkseitig damit ausgestattet. Gemäß der DIN 18318 ergeben sich stets normgerechte Fugenbreiten von etwa 4 mm. Wegen der steinumfassenden EPDM-Umhüllung sind Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial sowie Verdrehungen oder Verschiebungen der Steine nicht zu erwarten. Das System im Format 30 x 18 x 10 cm biete weitere Vorteile, so Kana. Zum einen zeige es ein sauberes und gleichmäßiges Fugenbild. Zum anderen seien ein nachträgliches Einsanden oder sonstige zusätzliche Pflegeleistungen nicht erforderlich. Außerdem gäbe es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Straßenreinigung, denn die Fuge bliebe auch beim Einsatz von Saugkehrmaschinen komplett erhalten".
Laut Herstellers ist das Fugenmaterial EPDM ökologisch unbedenklich, sehr gut recycelbar, verschleißfest, frost- und tausalzresistent sowie temperaturbeständig zwischen –50 und + 145°. Aber auch ein optischer Hingucker: Die Steine in den Farben Muschelkalk und Titan erfüllen den Raum mit der gewünschten Aufenthaltsqualität.









