Wasserspeicher in Bayerns Böden wieder aufgefüllt

Ob die extreme Trockenheit von 2018 nicht nur das Wachstum und die Vitalität, sondern auch das Wurzelsystem der Waldbäume beeinträchtigt hat, ist noch offen. Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Die Wasserspeicher der meisten bayerischen Böden sind für ein normales Baumwachstum wieder ausreichend gefüllt. Zu diesem Ergebnis kommen Messungen der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) an 18 Bayerischen Waldklimastationen sowie Modellrechnungen mit regionalisierten Niederschlagsdaten. Auch an Standorten oder in Regionen mit geringen Niederschlägen sollten zumindest die Oberböden bis 60 cm Bodentiefe unabhängig von ihrem Speichervermögen wieder gesättigt sein.

Grundsätzlich sei aber zu beachten, dass die jeweilige Wasserspeicherung der Böden je nach Bodenart und -struktur unterschiedlich ist, teilte die LWF mit. So gelte die Regel: „Je flachgründiger der Waldboden ist und je geringer sein Speichervermögen, desto rascher verläuft die Wiederbefüllung, aber auch die erneute Austrocknung.“ Beim aktuellen Füllstand der Bodenwasserspeicher unterscheide sich das Risiko von Frühjahrs- Frühsommertrockenheit in der kommenden Vegetationsperiode trotzdem nicht maßgeblich von den Vorjahren. Es werde auf die weitere Niederschlagsentwicklung ankommen. Ob die extreme Trockenheit von 2018 nicht nur das Wachstum und die Vitalität, sondern auch das Wurzelsystem der Waldbäume stärker beeinträchtigt hat, ließe sich derzeit noch nicht absehen. LWF. cm

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