Wattro
Mehr Sicherheit beginnt mit digitaler Betriebsmittelverwaltung
Die Zahl der prüfpflichtigen Arbeitsmittel steigt kontinuierlich von Elektrowerkzeugen nach DGUV Vorschrift 3 über Leitern und Fahrzeuge bis hin zu persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Maschinen. Gleichzeitig nehmen regulatorische Anforderungen sowie Kontrollen durch Berufsgenossenschaften zu, wodurch auch die Dokumentationspflichten im Arbeitsschutz wachsen.
Dennoch setzen viele Betriebe weiterhin auf Excel-Listen oder Papierordner zur Verwaltung ihrer Prüftermine. Was zunächst praktikabel erscheint, erweist sich im Alltag oft als Schwachstelle: Fristen werden übersehen, Dokumente sind nicht verfügbar und Zuständigkeiten bleiben unklar. Besonders problematisch ist die fehlende Transparenz darüber, wer ein Gerät zuletzt genutzt hat. Bei Schäden oder Sicherheitsfragen ist das ein entscheidender Faktor.
Genau dort setzen digitale Lösungen wie die Plattform von Wattro an. Sie bündeln sämtliche Prüfpflichten zentral und erinnern automatisch an anstehende Termine. Eine übersichtliche Statusanzeige zeigt auf einen Blick, ob Geräte einsatzbereit sind oder nicht. Wird ein Gerät mit abgelaufener Prüfung entnommen, erfolgt direkt eine Warnmeldung. Somit gelangen unsichere Arbeitsmittel gar nicht erst auf die Baustelle.
„Früher haben wir diverse Listen geführt. Am Ende wusste trotzdem keiner sicher, ob ein Gerät geprüft war oder wer es zuletzt hatte“, berichtet Marcel Winkler, Head of Digital und Strategy bei HGZ Solutions. „Heute sehen wir sofort, wer welches Werkzeug entnommen hat.“ Diese Transparenz ist ein wesentlicher Vorteil. Jede Entnahme wird dokumentiert, wodurch jederzeit nachvollziehbar ist, wer welches Werkzeug im Einsatz hatte. Kommt ein Gerät beschädigt vom Einsatzort, lässt sich die Schadensabwicklung mit Wattro schneller klären und Sicherheitsvorgaben konsequenter einhalten.
Neben organisatorischen Vorteilen gewinnt auch die rechtliche Absicherung an Bedeutung. Geschäftsführer haften im Ernstfall persönlich, wenn ungeprüfte Geräte zu Unfällen führen. Digitale Systeme schaffen hier eine lückenlose Dokumentation, die jederzeit abrufbar ist – im Büro, im Lager oder direkt auf der Baustelle per Smartphone.
„Die meisten Betriebe wollen vor allem wissen, wer ein Werkzeug mitgenommen hat und wer es zuletzt genutzt hat“, erklärt Anton Trojosky, Geschäftsführer von Wattro. „Sobald diese Transparenz gegeben ist, steigt automatisch die Sicherheit im Betrieb.“ Durch die Integration von Prüfdaten aus Messgeräten oder von externen Dienstleistern werden zudem Medienbrüche vermieden und Fehlerquellen reduziert. Sicherheitsbeauftragte profitieren von geringerem Verwaltungsaufwand, während Mitarbeitende jederzeit erkennen, welche Geräte einsatzbereit sind.
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