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Wieder Zuschüsse zur Barrierereduzierung an private Bauherren

Bundesinnen- und Bauminister Horst Seehofer kümmerte sich um frisches Geld für das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen". Foto: Henning Schacht

Ab sofort können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Das teilte das Bundesinnen- und Bauminister Horst Seehofer in Berlin mit. Für das Haushaltsjahr 2018 stehen im KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" 75 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Zuschüsse ermöglichen älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung und kommen in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute. Die hohe Nachfrage nach Hilfen zur Barrierereduzierung zeige die große Relevanz des Programms, sagte Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Zu den geförderten Maßnahmen zählen unter anderem der Bau schwellen- und stufenfreier Wege zum Hauseingang, zur Garage, zu Spielplätzen oder Mülltonnen. Auch der Bau schwellenloser Terrassen sowie altersgerechter Kfz-Stellplätze wird finanziell unterstützt. Zuschüsse gibt es auch für die Außenbeleuchtung. Bei Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen fördert die KfW auch den Bau von Spielplätzen und Sitzgelegenheiten.

Pro Wohnung gibt es einen Zuschuss von bis zu 6250 Euro je Wohnung oder einen Kredit von bis zu 50000 Euro, unabhängig vom Alter des Antragstellers. Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre genau bezifferte Förderzusage. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 09/2018 .

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