Maschinen, Stoffe, Verfahren

Wiesenschleppe bearbeitet Grünland intensiv und schonend

Die Wiesenschleppe WS200 ist einfach zu manövrieren und ermöglicht eine ganzflächige Bearbeitung in kupiertem Gelände durch Mechanismus zur Bodenanpassung. Foto: Rapid

Rapid hat eine neue Wiesenschleppe auf den Markt gebracht: Die WS200. Damit erweitert die auf kommunale Einachsgeräte spezialisierte Industriegruppe aus der Schweiz ihr Portfolio von Anbaugeräten fürs Grünland. Nach Unternehmensangaben werden mit einer Anwendung der WS200 im Frühjahr Wiesen aufgewertet, wodurch die Futterqualität steigt.

Einerseits werden Anhäufungen losen Bodenmaterials wie Mäusehaufen eingeebnet. Zudem werden organisches Material sowie Rückstände (Mist, getrocknete Gülle, etc.) verteilt und zerkleinert. Dies wirkt sich in Folgearbeitsschritten, in erster Linie beim Mähen, positiv auf die Standzeiten der Messer aus. Andererseits wird die Bestockung angeregt und bestimmte Pflanzen im Grünland stimuliert. Hinzu kommt, dass mit der Wiesenschleppe eine intensive und schonende Bearbeitung von Grünland möglich ist. Das erwähnte Verteilen und Zerkleinern von organischem Material freut das Vieh: Denn infolge der WS200-Anwendung gibt es weniger Futterverschmutzung zu verzeichnen.

Ein weiteres Plus der Wiesenschleppe: Sie ist einfach zu manövrieren und ermöglicht eine ganzflächige Bearbeitung in kupiertem Gelände durch einen Mechanismus zur Bodenanpassung. Auch der Transport der Maschine ist dank ihrer Breite von weniger als 2,10 Meter kein Problem.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2021 .

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