Wollrasen-Matten: Leicht zu handhaben und biologisch abbaubar

Foto: Glaeser

Auf entsprechend vorbereitetem Boden ausgerollt, benötigt der Wollrasen dank der wasserspeichernden Viskose nur etwa 10 bis 15 l Wasser/m²/Tag. Foto: Glaeser

Die Ulmer Firma Glaeser bietet sogenannten Wollrasen an: Dahinter verbergen sich Begrünungsmatten aus natürlichem Vliesmaterial, das sich aus natürlicher Viskose und Schafswolle zusammensetzt. Im Wollrasen ist das Saatgut, Dünger sowie Bodenverbesserungsstoffe bereits enthalten. Unternehmensangaben zufolge bietet das Vlies viele Vorteile. Die Begrünungsmatten sind einfach zu verlegen, unkrautunterdrückend und vollständig biologisch abbaubar. Zudem hat die Schafswolle durch deren Stickstoff-Freisetzung eine Langzeit-Düngewirkung.

Dass sich die Rasenmatten auch in der großflächigen Begrünung in Ländern wie Österreich und der Schweiz etabliert haben, liegt auch an der praxisfreundlichen, sehr guten Handhabbarkeit des Produkts. Den Wollrasen gibt es in gut transportierbaren, relativ leichten 30-m-Rollen. Auf einer Palette finden problemlos bis zu 540 m² Platz. Wollrasen braucht auch nicht vorgeordert zu werden, dank der Lagerfähigkeit von bis zu zwei Jahren ist dieser das ganze Jahr über verfügbar. Auf entsprechend vorbereitetem Boden ausgerollt, benötigt der Wollrasen dank der wasserspeichernden Viskose nur etwa 10 bis 15l Wasser/m²/Tag und damit deutlich weniger als Rasen in normaler Aussaat mit rund 25 l im gleichen Zeitraum.

Durch die maschinelle Einarbeitung des Saatgutes in die Matten entsteht ein sehr gleichmäßiger, unkrautfreier Rasen. Durch die Einbettung des Samens wird dieser zusätzlich vor Auswaschung, Windabtrag oder Tierfraß geschützt. Standardmäßig ist der Wollrasen mit Spiel- und Sportrasensaatgut (RSM 2.3) bestückt. Das Produkt kann dank seiner Flexibilität, individuell an Kundenwünsche angepasst werden. Nahezu jedes Saatgut kann in das Trägervlies eingearbeitet werden. Die neuen Sorten Trockenrasen und Halbschattenrasen machen dies deutlich. Zusätzlich befindet sich ein Wildblumen/Bienenweidenrasen in der Testphase. Das Unternehmen greift auf seine Erfahrungen mit den Böschungs- und Erosionsschutzmatten "Greentex" zurück, die es bereits seit Jahren je nach Anforderungen der zuständigen unteren Naturschutzbehörden mit unterschiedlichen Saatgutmischungen anreichert und dafür mit bekannten Wildblumensaatgutspezialisten zusammenarbeitet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 08/2018 .

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