Zukunftstag Gartenschau:
Wie es mit BUGA und IGA weitergeht

Knapp 300 Teilnehmende diskutierten über aktuelle Trends in Gesellschaft und Stadtentwicklung, über Perspektiven der nächsten Generation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie Gartenschauen der Zukunft. Keynotes und Workshops zeigten: Das Instrument "Bundesgartenschau" hat eine starke Zukunft, auch in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Damit Gartenschauen gelingen, wird zunehmend die junge Generation eingebunden.
Den Auftakt des "Zukunftstag Gartenschau" bildeten vier Keynotes: Zukunftsforscherin Christiane Varga beschrieb Städte der Zukunft als gesellschaftliche Möglichkeitsräume, die Beziehungen, Begegnungen und gemeinsames Gestalten ermöglichen. Professorin Nina Kolleck betonte die Bedeutung der nächsten Generation, die frühzeitig in die Gestaltung der Lebensräume der Zukunft eingebunden werden möchte.
Digitalexperte Christian Hansen stellte die Vielzahl digitaler Anwendungen auf den Prüfstand und zeigte auf, wie die Bundesgartenschau Wege zu einer nachhaltigeren, suffizienteren digitalen Zukunft erproben kann. Gartenschau-Fachmann Thies Schröder forderte mehr "Cathedral thinking" – also ein Denken in größeren zeitlichen Dimensionen, die auf bis zu 250 Jahre nach einer Gartenschau reichen.
In zwei Panel-Runden blickten Vertretende aus Politik, Städten und der grünen Branche kritisch auf die Ergebnisse: Der Wuppertaler Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind, der ehemalige Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, DGGL-Präsidentin Prof. Bettina Oppermann und Dr. Ellen Madeker (Airbnb).
Die grüne Branche war vertreten durch BGL-Präsident Thomas Banzhaf, BdB-Präsident Hajo Hinrichs, bdla-Präsident Prof. Stephan Lenzen und ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf. Durch das Programm führte Moderatorin Katie Gallus.
cm/DBG
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