ZVG begrüßt Vorschläge zur Weiterentwicklung des Stadtgrüns

Die Empfehlungen, verstärkt auf ausdauernde Staudenpflanzungen oder die Umstellung von Rasen auf artenreiche Wiesenflächen zu setzen, gehe genau in die richtige Richtung. Solche Maßnahmen verbänden Wertigkeit mit Pflegeeffizienz und erhöhten die Widerstandsfähigkeit urbaner Grünstrukturen.
Mit Nachdruck unterstützt der ZVG die Einschätzung des Beirats, dass der immense Investitionsbedarf eine substanzielle Aufstockung bestehender Förderprogramme notwendig macht. Die vorgeschlagene bessere Verzahnung mit Instrumenten wie der Städtebauförderung und der kommunalen Klimaanpassung sei nicht nur sinnvoll, sondern überfällig, um Synergien zu schaffen und bürokratische Hürden abzubauen. Auch die Berücksichtigung von Privatgrundstücken und Gebäudebegrünungen gehörten dazu.
Dazu befürwortet der ZVG den Appell des WBNK, die rechtlichen Rahmenbedingungen durch eine Novelle des Baugesetzbuchs zu verbessern: "Die Bundesregierung darf nicht beim Wohnungsbau-Turbo stehenbleiben. Sie muss auch die Grünraumentwicklung in urbanen Räumen als doppelte Innenentwicklung stärken", so Fleischer.
Kritisch sieht der ZVG allerdings die pauschale Empfehlung eines "ökologischen Grünflächenmanagements". Ein solches Schlagwort laufe Gefahr, komplexe Pflegeanforderungen, gestalterische Qualität und Nutzungsbedürfnisse der Bevölkerung zu vernachlässigen ZVG
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