Zwölf Staudengärtnereien mit Qualitätszeichen 2025 ausgezeichnet

Zwölf Mitglieder im Bund deutscher Staudengärtner (BdS) wurden von den Prüfungsteams um den Offizialberater Holger Nennmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, mit Minte Pöppel und Jörn Bremermann im Süden sowie Matthias Großmann und Torben Schachtschneider im Osten kontrolliert, bewertet und mit dem Qualitätszeichen als führende Betriebe anerkannt.
Sowohl die ressourcensparende Wirtschaftsweise als auch zukunftsweisende Investitionen hoben die Prüfer in ihren Bewertungen hervor. Auf Hemmstoffe wird komplett verzichtet. Herbizide werden von 75 Prozent der geprüften Betriebe weder auf Töpfen noch der Stellfläche ausgebracht. Torfersatzstoffe setzen die Hälfte der geprüften Staudengärtner zu mehr als 70 Prozent, und jeweils ein Viertel zu mehr als 50 oder 30 Prozent ein. Recycelte Töpfe haben bei 10 von 12 Betrieben mehr als 70 Prozent Anteil. Die Prüfer hoben häufig in ihren Bewertungen die hohe Pflanzengesundheit und die Sauberkeit der Bestände hervor. Auch der Mutterpflanzenbestand und eine eigene Vermehrung werden von einigen Betrieben ausgeweitet. Die Staudengärtner investierten laut der Prüfungsberichte in Produktions- und Bürogebäude, Verpackungsstationen, aber auch in Schaugärten. Die Begeisterung für Stauden und das hohe Fachwissen von Betriebsleitung und Team war auch für die Prüfer spürbar und wurde mehrfach notiert.
Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr folgende Staudengärtnereien: Staudengärtnerei Poltermann, Erfurt; Floragarten Weinreich, Wolmirstedt; Karsten Klimke Staudenkulturen, Trebbin; Foerster-Stauden GmbH, Potsdam-Bornim; Stauden-Ihm, Diera; Staudengärtnerei Manig, Uebigau; Die Staudenpalette, Pirna; Bamberger Staudengarten, Bamberg; Stauden Panitz GmbH und Co.KG, Rottenburg; Staudenkulturen Doris Ehrhardt und Stefan Ort, Weisendorf; Fehrle-Stauden, Schwäbisch Gmünd; Bernd Fournè Stauenkulturen, Langerwehe-Heistern (Nachprüfung).
cm/BdS/ZVG
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