Startschuss für die BUGA-Planung in Dessau

Durchführungsvertrag für BUGA Dessau-Roßlau 2035 unterzeichnet

Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und die Stadt Dessau-Roßlau und haben den Durchführungsvertrag zur Bundesgartenschau 2035 unterzeichnet. Mit den Unterschriften von Oberbürgermeister Robert Reck und DBG-Geschäftsführer Achim Schloemer ist die Grundlage für die Planung und Umsetzung des Gartenschau-Projekts in Sachsen-Anhalt geschaffen.
Dessau Bundesgartenschauen
Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Robert Reck (l.) und DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer unterzeichnen den Durchführungsvertrag der BUGA 2025 Foto: Stadt Dessau-Roßlau

Das Stadtbild Dessau-Roßlaus wird geprägt von vier Schlössern und Gärten des Unesco-Weltkulturerbes "Dessau-Wörlitzer Gartenreich" sowie dem klassisch-modernen Campus des Unesco-Welterbes "Bauhaus Dessau".

Landschaftlich ist die Stadt eingebettet in das Unesco-Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe". Die Welterbestätten sollen laut Machbarkeitsstudie Kulisse und inhaltliche Bezugspunkte der Bundesgartenschau werden: "Das kulturelle Erbe der Stadt wird nicht nur erhalten, sondern modern interpretiert."

Der BUGA-Schwerpunkt soll in der Dessauer Innenstadt liegen. Über 20 Kernflächen sollen ein "Stadt-Mosaik" bilden. Im Dezember vergangenen Jahres hatte ein Bürgerentscheid den Weg für die Bundesgartenschau in der Dessau-Roßlau freigemacht.

10.075 Bürger hatten sich für die Durchführung der BUGA ausgesprochen, 8.950 waren dagegen. Der Stadtrat hatte bereits zuvor einen Beschluss für die Bundesgartenschau gefasst. Unterstützung wird das Vorhaben auch von der Landesregierung in Magdeburg. Staatssekretär Gert Zender wohnte der Vertragsunterzeichnung in Dessau-Roßlau bei.

Nach der vertraglichen Grundlage steht nun die Gründung der Bundesgartenschaugesellschaft Dessau-Roßlau an. Außerdem soll die Flächenkulisse der BUGA geschärft werden.

"Gemeinsam mit der DBG und der Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger werden wir ein Projekt schaffen, das Dessau-Roßlau noch lange prägen wird", kündigte Oberbürgermeister Reck an. DBG-Geschäftsführer Schloemer freut sich darauf, "die Stadt mit dem Know-how der DBG bei einem echten Zukunftsprojekt begleiten zu dürfen".

cm/Stadt Dessau-Roßlau

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