Innovative Lösung für die Extremflächenbegrünung

Vorher: Verlegung Ende Juni 2016. Nachher: Stand Oktober 2016. Foto: Heinrich Glaeser Nachf.

Erdbewegungen, Klimawandel und Starkregen sorgen oft für schwere Erosionsschäden. Eine umgehende Befestigung und Wiederbegrünung des schwer geschädigten Hanges ist nun das Ziel. Hierzu hat die Heinrich Glaeser Nachf. GmbH mit greentex eine verlässliche Lösung, die auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig funktioniert. greentex ist zu 100 Prozent natürlich und biologisch vollständig abbaubar. Neben einem Geflecht aus Jute besteht es aus einem Wattevlies, welches mit Samenmischungen, Dünger und Bodenverbesserungsstoffen angereichert ist. Durch diese einzigartige Kombination ist eine sofortige und nachhaltige Befestigung sowie Begrünung des Geländes gewährleistet. Eine künstliche Bewässerung ist mit greentex nicht notwendig, es funktioniert auch bei Wässerung ausschließlich durch Niederschlag.

Ingo Schwehr von der Firma Garten- und Landschaftsbau Schwehr setzt greentex bereits erfolgreich ein und erläutert die Vorteile beispielhaft an einem Projekt, das in Geisingen bei Donaueschingen verwirklicht wurde. Mehrere Faktoren machten das Vorhaben einer Wiederbegrünung schwierig. Das Betriebsgelände der ansässigen Firma musste vergrößert werden, wodurch eine starke Neigung des Hanges von 60° entstand. Die Lage des Hofes zwischen zwei Bundesstraßen machte eine Befestigung notwendig, eine weitere Versiegelung sollte jedoch vermieden werden. Der hohe pH-Wert des Bodens sowie seine Beschaffenheit waren ebenfalls problematisch. "Aufgrund des lehmigen Untergrunds wäre eine Anspritzbegrünung hier wirkungslos geblieben", so Schwehr. "Der Hang drückt das Wasser aus dem Boden und hätte das Saatgut einfach abgespült. Dank greentex ist die Pionierarbeit getan und die Natur kann den Rest erledigen. Auch auf künstliche Bewässerung konnten wir verzichten, das macht die Verwendung sehr einfach. Der Kunde ist voll zufrieden, also bin ich das auch."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 11/2016 .

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