Anne Staeves

Giftige Pflanzen

Anne Staeves: Giftige Pflanzen

2. Auflage, 112 Seiten
Broschüre, DIN A5
aid Infodienst
Bonn 2008
ISBN 978-3-8308-0791-9,
4,00 EUR

Das neu aufgelegte aid-Heft stellt 59 Giftpflanzen vor, beschreibt ihre wichtigsten Erkennungsmerkmale mit farbigen Abbildungen und nennt mögliche Doppelgänger. Erläutert wird, welche Gefahr von den Pflanzen ausgeht und welche Teile besonders giftig sind. Zudem informiert die Broschüre über die Zusammensetzung und Wirkung der häufigsten Pflanzengifte und erklärt, was im Verlauf einer Vergiftung wichtig ist. Rund zehn Prozent aller Vergiftungsfälle bei Kleinkindern werden durch giftige Pflanzen oder Pilze ausgelöst. Blauer Eisenhut, Engelstrompete und Wunderbaum (Ricinus) stehen besonders häufig mit Vergiftungsfällen in Zusammenhang. Vom Blauen Eisenhut sind alle Teile giftig: sie enthalten Aconitin, das giftiger ist als Strychnin. Bereits zwei bis sechs Milligramm reines Aconitin sind für Erwachsene tödlich. Häufig wird die Knolle mit Sellerie- oder Meerrettichwurzeln verwechselt. Aber auch Hautkontakt führt schon zu Vergiftungssymptomen. Auch bei der Engelstrompete sind alle Teile giftig. Vergiftungssymptome sind Verwirrtheit bis hin zum Bewusstseinsverlust. Zu den giftigsten Gartenpflanzen gehört darüber hinaus der Wunderbaum; seine Samen enthalten das hochgiftige Ricin. Bei Kindern reicht bereits die Aufnahme von drei bis fünf gut zerkauten Samen für eine tödliche Vergiftung. cm

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 02/2016 .