Worauf Landschaftsgärtner bei der Vorbereitung auf den Winterdienst achten sollten

Planung für den Winterdienst

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Keiner möchte frühzeitig an die kalte Jahreszeit denken, aber im wahrsten Sinne des Wortes unvorbereitet in den Winter zu schlittern, ist die schlechteste Alternative, selbst wenn der Winter mild ausfallen sollte. Was gibt es also alles zu beachten bei der Vorbereitung auf den Winterdienst und wann geht es eigentlich damit los?

Dieser leicht abgewandelte Spruch aus der Welt des Fußballs trifft den Nagel eigentlich genau auf den Kopf. Denn eine gute Nachbereitung des vorangegangenen Winters ist die beste Grundlage für den kommenden. So sollten die im Winterdienst eingesetzten Maschinen und Geräte möglichst nach Abschluss der Wintersaison ordentlich gereinigt, gewartet und eingelagert werden. Steht die Anschaffung von Neumaschinen oder Anbaugeräten auf dem Plan, dann ist ebenso der Spätsommer oder Frühherbst eine geeignete Zeit. Denn wenn der erste Schnee fällt, ist es oft zu spät. Entweder sind dann die Geräte, die man erwerben will, nicht verfügbar oder der vorhandene Gerätepool stellt sich als defekt oder untauglich heraus. Die meisten Hersteller haben ihre Neuheiten auf dem Markt und die Nachfrage ist nicht übermäßig groß, sodass die Geräte unverzüglich erhältlich sind. Bei der sehr großen Anzahl an Herstellern und der ebenso großen Bandbreite an Geräten zur Schneeräumung ist die Beratung durch einen Motorgerätefachhandel durchaus empfehlenswert. Er hat nicht nur ein Überblick über die Angebotspalette, sondern kennt sich in der Regel auch mit den Gegebenheiten der Umgebung aus, das heißt er kann ein passendes Gerät zusammenstellen.

Nach dem Winter ist vor dem Winter

Eingelagertes Wintergerät hingegen sollte jetzt überprüft werden. Sind alle Bauteile in einem ordnungsgemäßen Zustand, müssen vielleicht Reparaturen durchgeführt oder Ersatzteile beschafft werden? Häufig sind es Elektronikteile, Hydraulikschläuche oder die Batterie, die im Winter für vermeidbaren Ärger sorgen. Sind für die Anbaugeräte auch die entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuge verfügbar? Grundsätzlich muss auch die Anforderung des Einsatzes mit den vorhandenen Geräten abgeglichen werden. Fahrzeuge, die das ganze Jahr über im Einsatz sind, wie es zum Beispiel im GaLaBau üblich ist, sollten ebenso auf ihre Tauglichkeit durchgesehen werden. Nach einer gründlichen Reinigung mit einem Hochdruckreiniger empfiehlt es sich, die Fahrzeuge sowie die entsprechenden Anbaugeräte einer Probefahrt zu unterziehen, um so im Trockenbetrieb Fehlerquellen auszuschließen.

Fahrzeugvorbereitung

Sind die obigen Arbeiten abgeschlossen, lohnt es sich die Fahrzeuge gegen die Salzeinwirkung mit einem handelsüblichen Konservierungsmittel zu behandeln oder mit einer Öl-Diesel-Mischung einzusprühen. Eine weitere Prävention gegen die Umwelteinflüsse ist leider nicht möglich. Nachfragen bei kommunalen Betriebshöfen sowie Dienstleistern ergaben, dass die Schäden, bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 20 Winterdiensttagen auf fünf Monate, sich aber im Normalmaß bewegen. Um Startschwierigkeiten bei sehr niedrigen Temperaturen entgegenzuwirken, rät der Fachmann dem Diesel etwas Benzin beizumischen (ungefähr 100ml auf 50 l), um ihn flüssiger zu halten.

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Maßnahmen in der Betriebszeit

Während der Einsatzzeit sollte der Fahrer natürlich immer sein Fahrzeug nach der Benutzung auf Auffälligkeiten überprüfen. Kleinere Schäden, die nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, können entweder zum Saisonende oder während längerer Standzeiten behoben werden, größere logischerweise sofort. Eine zwischenzeitliche Reinigung der Maschinen ist nicht unbedingt von Nöten, da sie einer Nachbehandlung bedürfen. Deswegen verzichten die meisten ausführenden Unternehmen darauf und führen erst zum Saisonende die gründliche Reinigung durch.

Glättebekämpfung

Seit den 1980er Jahren wird häufig sogenanntes Feuchtsalz angewandt. Über einen Salzbefeuchter wird das Streusalz unmittelbar vor dem Ausbringen mit Salzlösung befeuchtet. Dadurch verringern sich einerseits die Salzverluste, die durch Verwehung sowie den Streuverlust bei Geschwindigkeiten von rund 40 km/h entstehen und andererseits tritt die Salzwirkung sofort ein. Die damit erzielbare Salzeinsparung wird mit 20-30 Prozent beziffert. Im innerstädtischen Bereich findet eher Trockensalz seinen Einsatz. Bedingt durch die geringere Geschwindigkeit des Streuers und des städtischen Verkehrs bleibt das Salz liegen und kann seine Wirkung etwas zeitverzögert anbringen.

Bei der Streuertechnik setzt jeder Hersteller auf seine eigenen Entwicklungen. Die Palette reicht von Nachlauf- über Anbau- bis hin zu Aufsatzstreugeräten. Grundsätzlich sind sie jedoch nach dem Förderschneckenprinzip aufgebaut und bei Aufsatzgeräten kommt auf der Kippfläche noch ein Dosierschieber hinzu. Alle wesentlichen Teile, die einer hohen Beanspruchung ausgesetzt sind, wie etwa der Fallschacht, Streuteller oder die Streuerwände, sind aus relativ verschleißfestem V4A Edelstahl hergestellt. Das verringert die Abnutzung und ist sehr wartungsarm. Ganz sicher ausschlaggebend bei der Anschaffung solcher Geräte ist die Verwendung gleicher Baugruppen über Jahre hinweg. Das minimiert erheblich die Kosten im Falle einer Ersatzteilbeschaffung. Für Baumaschinen kommen aber nur Geräte in Frage, die hydraulisch oder wie die Polaro Streuer von Lehnhoff über einen 12-V-Anschluss elektrisch betrieben werden. Für größere Haushaltungen, Hotelanlagen, Parkplätze oder Betriebshöfe eignen sich die handgeführten Schleuderstreuer wie zum Beispiel der SP-125 oder SP-150 von Echo mit einem Behältervolumen von 25 beziehungsweise 50 l. Sie sind leicht zu bedienen, bequem regulierbar und gut zu handhaben. An Schulen, Heimen oder Krankenhäusern empfehlen sich die Kastenstreuer KA-160 oder KA-190 mit 32 oder 50 l Behältervolumen. Durch die Streubreite von 60cm oder 90 cm sind sie ideal zur Bestreuung von Fußwegen geeignet.

Schneeräumung

Bei der Schneeräumung unterscheidet man die Begriffe Schwarzräumung und Weißräumung. Schwarzräumung bedeutet, dass die Fahrbahn oder Wege nahezu vollständig von Schnee und Eis befreit wird. Dieses Verfahren ist sehr zeit- und kostenintensiv und deshalb geht man vielerorts dazu über - besonders im alpinen Raum - die Weißräumung anzuwenden. Bei ihr wird der Schnee festgefahren und bildet eine feste Decke. In diese Schneedecke wird dann Splitt gestreut, um die Griffigkeit zu erhöhen. Je nachdem, wie sich die Räumaufgabe gestaltet, kommen Schneepflüge, -fräsen oder -schleudern zum Einsatz. Schneefräsen oder - schleudern sind die klassischen Räumgeräte für schwierige Schneeverhältnisse wie große Schneehöhen oder zur Beseitigung von Randwällen. Die Wahl des richtigen Schildes hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. So werden im innerstädtischen Bereich mit Priorität Federklappenpflüge verwendet. Sie lassen sich über kleinere Hindernisse führen, räumen nicht so aggressiv und sind besonders für niedrige Räumgeschwindigkeiten ausgelegt. Bei einer Ausstattung mit Gummi - PU Schürfleisten wird zusätzlich noch der Lärmpegel vermindert, was im Hinblick auf die Räumzeiten den Anwohnern zugute kommt.

Eine weitere Alternative sind Keilräumpflüge oder Federklappenschilde, die bei sehr engen Wegen und Straßen durch ihre geteilte Verstellbarkeit die Anwendungsmöglichkeiten deutlich erhöhen. Das Varioschild 3300 von Wiedemann ist so ein spezielles Federklappenräumschild für schwierige Einsatzverhältnisse. Um auf engen Gehwegen und Parkplätzen effizient räumen zu können, gleicht es Bodenunebenheiten per Pendellagerung selbsttätig aus. Serienmäßig ist es mit bis zu vier Federklappen ausgestattet. Die Klappen schlagen beim Auffahren auf ein Hindernis um und gehen durch Federspannung automatisch in die Arbeitsposition zurück. Hydraulikzylinder stellen die Keil- und V-Stellung des Schildes ein.

Fahrzeugtechnik

Grundsätzlich kann für den Winterdienst mit Räumschild und/oder Streuer jede Baumaschine eingesetzt werden, die über mindestens zwei hydraulische Steuerkreise verfügt. Am besten geeignet aufgrund ihrer Bauart sind natürlich Radlader oder Kompaktlader (Skid Steers). Sie bieten die Grundplatten für Anbaugeräte und sind mit einem Allradantrieb und teilweise sogar mit einer Allradlenkung ausgestattet. Das Entscheidende für den Einsatz in der Schneeräumung ist einerseits die äußerliche Vorbereitung des Fahrzeugs und andererseits die technischen Voraussetzungen. Da der Einsatz den Kontakt mit Salz beinhaltet, sollten die Maschinen, um die Korrosionserscheinungen durch die Salz-Wasserverbindungen im verträglichen Rahmen zu belassen, karosserieseitig komplett mit einer speziellen Wachsschicht behandelt werden. Man geht heute sogar soweit einen Unterbodenschutz anzuwenden. Darüber hinaus sollten je nach Einsatzgebiet oder Aufgabenstellung Schneeketten vorgehalten werden, die auf Schnee und Eis für eine sehr hohe Traktion sorgen. Sie sind für fast jede Reifengröße lieferbar, aber immer gesondert anzufragen. Hier eine Liste anzufertigen würde den Rahmen dieses Beitrages sicher sprengen. Es empfiehlt sich auch hierbei den Fachhändler nach entsprechender Ausrüstung zu fragen.

Für den Anbau eines Räumschildes, das nicht hydraulisch während der Fahrt verstellt werden soll, reicht die Ausrüstung mit einem zweiten hydraulischen Steuerkreis. Dieser ist bei den meisten Radladern nur mit der Funktion "Schaufel öffnen und schließen" belegt, sodass hierüber auch das Heben und Senken des Schildes bewerkstelligt werden kann. Bei älteren Maschinen müsste der Druck ausreichen, lediglich die geförderte Ölmenge könnte ein Problem darstellen. Dies sollte im Vorfeld überprüft werden. Bei den Maschinen der aktuellen Produktpaletten besteht diese Problematik eigentlich nicht, da sie fast durchgängig mit einem dritten Steuerkreis ausgerüstet werden und gerade die Kompaktlader in "High - Flow-Versionen" verfügbar sind. Dieser ist auf jeden Fall von Nöten, wenn ein hydraulisch verstellbares Schild eingesetzt wird oder noch zusätzlich ein Salzstreuer am Heck mitgeführt wird. Die Ansteuerung erfolgt (je nach Modell) über die schon vorhandenen Steuereinrichtungen am Joystick oder die zusätzlichen Schaltelemente. Ein weiteres Steuergerät wird nicht benötigt. Weitere Ausstattungsmerkmale, die sich als vorteilhaft erweisen können, aber nicht unbedingt notwendig sind, wären die Schwimmstellung des Hubgerüstes, Handgas und die Vorwärmung des Hydrauliköls sowie des Kraftstoffes.

Wenn im Fuhrpark vorhanden, können auch Traktoren, Kleinst- sowie Rasentraktoren und Geräteträger wie das Multicar, Fahrzeuge für den Lastenverkehr wie der Unimog, eingesetzt werden, was speziell für den Einsatz eines Salzstreuers die Auswahl aus der Angebotspalette erweitert. Diese Fahrzeuge verfügen zum Teil über eine Antriebswelle, sodass auch mechanisch angetriebene Streuer zum Einsatz kommen können. Da sie sowieso für den Betrieb der verschiedensten Anbaugeräte vorgerüstet sind, gibt es weder mit der Hydraulik, elektrischen Anschlüssen oder Geräteaufnahmen ein Problem. Hier liegen die Begrenzungen der verwendbaren Geräte eher im Bereich des zugelassenen Fahrzeuggewichtes.

Ein beliebte und effektive Variante für kleinere Flächen und sehr enge Wege sind als kleine Geräteträger die Einachser. Bei diesen und auch bei Kehrmaschinen oder Rasentraktoren sollte schon so weit vorausschauend gekauft werden, dass sie immer zum Einsatz im Winterdienst umrüstbar sind. Das umfasst möglicherweise bei Gartentraktoren eine vordere Zapfwelle und eine genormte Aufhängung, in die sich Kehrschilder, Streugeräte oder Kehrbürsten problemlos einhängen und betreiben lassen. Sinnvoll ist auch eine Anhängerkupplung zum Ziehen eines Streuwagens.

Fahrzeuge und Geräteträger

Im innerstädtischen Bereich, wo es teilweise sehr beengt zugeht, wird auf entsprechend kleine Fahrzeuge bis 3 t zurückgegriffen. Die Liste der Anbieter reicht von Multicar und Boki über Kleintraktoren von Iseki oder Kubota bis hin zum Unimog. Ein typischer Vertreter und im Laufe der Jahre ein Erfolgskonzept aus Ostdeutschland ist der City-Tremo von Multicar. Er wurde speziell für den Winterdienst in der City konzipiert. Daneben kann er aber auch weitere wichtige Aufgaben einer Kommune bewältigen, wie zum Beispiel Schmutzkehren, Sinkkasten reinigen, Gießen und Transportieren. Mit einer Breite von 1,32 m und einer Höhe von 2,03 m ist er ebenso kompakt wie der Tremo Carrier und damit ideal für die Nutzung auf Geh- und Radwegen sowie in Fußgängerzonen. Gerade auch für den Winterdienst wurde in der Ausstattung des Fahrzeuges auf einfache und sichere Bedienbarkeit geachtet. Damit der Streustopp auch dem Räumstopp entspricht, wird das Nachstreuen von einer Fahrzeuglänge automatisch geregelt.

Durch bis zu 1300 l Streugut auf der Kipperpritsche und im 430 l fassenden Heckanbaustreuer ist eine große Flächenleistung gewährleistet. Ein Anfahrschutz an der rechten und linken Fahrzeugseite bietet zusätzliche Sicherheit. Je ein Hydraulik-Arbeitskreis vorne und hinten mit einem Volumenstrom von 30 l/min. und einem Arbeitsdruck von 210 bar rüstet ihn gut genug für die wichtigsten Aufgaben in der City. So kann er neben einer Kehrmaschine und einer Winterdienstausrüstung zum Beispiel eine Gießanlage und einen Aufbau zum Reinigen von Sinkkästen antreiben. Die verschiedenen An- und Aufbaugeräte lassen sich schnell und einfach in Einmann-Bedienung innerhalb weniger Minuten wechseln. Dank Turbodiesel-Motor mit 74kW/100 PS und Pumpe-Düse-Einspritzsystem erreicht der Geräteträger im Fahrmodus eine Geschwindigkeit von bis zu 50km/h. Ein gewandter kleiner Helfer aus Schweden ist zum Beispiel der Nilfisk-Egholm 2250. Es ist ein durch und durch ausgeklügeltes Konzept, bestehend aus einem Geräteträger und einem speziell dafür entwickelten Anbaugeräteprogramm. Beide sind, von der Technik und vom Design her, gut aufeinander abgestimmt. Zu den Wintergeräten gehören Salz- und Kiesstreugerät, Frontkehrmaschine, Schneeräumschild sowie eine Schneefräse. Der Geräteträger ist perfekt für den Wintereinsatz ausgestattet und entweder als selbstständiges Arbeitsgerät oder als flexible Ergänzung zu den großen Schneeräummaschinen im Fuhrpark der Dienstleiter einsetzbar. Er ist nicht nur ausgesprochen schlank, seine Knicklenkung macht ihn auch sehr wendig, weshalb die Motorisierung mit 35 PS/26,5 kW völlig ausreichend ist.

Handgeführte Maschinen

Die Yanmar-Palette mit Rad- beziehungsweise Raupenfräsen ist speziell auf den professionellen Einsatz ausgelegt. Insgesamt umfasst das Angebot drei Radfräsen mit 7 beziehungsweise 9 PS und Räumbreiten bis zu 71cm sowie zehn Raupenfräsen von 7 bis 34PS. Alle Modelle überzeugen selbst bei großen Schneemengen durch beste Verarbeitungsqualität und überdurchschnittliche Räumleistung. So werden ausschließlich robuste Gussräder bei den Führungsrädern der Raupe verwendet. Das höhere Gewicht als beispielsweise bei Kunststoff sowie der niedere Schwerpunkt sorgen für eine bessere Traktion und sicheres Fahrverhalten. Die leistungsstarken Yanmar-4-Takt-OHV-Motoren sind sparsam im Verbrauch und lassen sich auch bei Kälte leicht starten. Sie sind vibrationsarm und besonders leise und ermöglichen so ein entspanntes und ermüdungsfreies Arbeiten. Besonders hervorzuheben sind die Yanmar Raupenmodelle mit dem CVT Getriebe. Die Fahrgeschwindigkeiten lassen sich bei diesem Antriebssystem vorwärts sowie rückwärts stufenlos regulieren. Dank dem großen Fräsgehäuse und Auswurfkamin sowie moderner Getriebetechnologie sind diese Fräsen sehr leistungsfähig. Sie bieten Komfort und Funktionalität wie Modelle mit hydrostatischem Antrieb, liegen preislich jedoch wesentlich günstiger. Abgerundet wird das Programm durch die Modelle mit hydrostatischem Fahrantrieb sowie durch die Kommunalfräse mit 34 PS, wassergekühltem Dieselmotor und hydraulisch einstellbarem Fräsaggregat. Mit einer Arbeitsbreite von 120 cm bewältigt sie beeindruckende 222 t/h.

Anbaugeräte

Um Wege und Plätze komfortabel und schnell vom Schnee zu befreien, bietet Echo die hydraulisch aushebbare Frontkehrmaschine mit 8-reihiger Kehrwalze an. Selbst bei nassem Schnee oder Matsch bleiben so gut wie keine Reste zurück. Die Bürstengeschwindigkeit lässt sich stufenlos durch den hydraulischen Antrieb regeln. Das Gerät wird einfach im Klickverfahren angebaut. Größere Schneemengen lassen sich mit dem Schneeschild zur Seite schieben, das ebenfalls hydraulisch ausgehoben wird. Die Anbau-Streuer von Echo werden aufgesattelt und direkt über den Motor des Traktors angetrieben. So wird das Streugut exakt und gleichmäßig ausgebracht. Ein Prallschutz schützt den Traktor vor rostfördernden Salzen. Die Streuer werden werkzeuglos an- und abgebaut.

Für die vielfältigen Arbeitsanforderungen bei der Schneeräumung bietet das Unternehmen Bressel und Lade Maschinenbau umfangreiche Ausstattungsvarianten an. Die Schneeschilder werden in Breiten von 1200 bis 3600 mm anbaufertig für das jeweilige Trägerfahrzeug individuell gefertigt. Je nach Einsatzzweck und zur Verfügung stehenden Investitionsmitteln können die Schneeräumschilder ausgerüstet werden. In der einfachsten Ausführung kann das Schnee- und Planierschild mechanisch geschwenkt werden und hat eine Stahlschürfleiste. In dieser Ausführung kann es in den Sommermonaten auch für einfache Planierarbeiten genutzt werden. Für den professionelleren Einsatz in niedrigen oder mittleren Schneehöhen empfehlen sich Federklappschare mit Spezial-Gummileiste oder Kombinationsleiste, sowie eine hydraulische Schwenkung mit integrierter Überlastsicherung. Das hohe Gewicht des Schneeräumschildes sorgt für Laufruhe auch auf trockenen oder rauen Streckenabschnitten. Für größere Schildbreiten oder Einsatz auf rund ausgefahrenen Straßen oder Bürgersteigen wird mit dem Horizontalausgleich eine bessere Räumleistung erreicht. Der Hersteller bietet noch weitere Lösungen - wie zum Beispiel Vario-Schneepflüge mit einzeln verstellbaren Schildhälften - für die verschiedensten Anwendungen an.

Fazit

Eben mal schnell den Weg räumen, gehört der Vergangenheit an. Winterdienst ist ein komplexes Thema, dem man sich gewissenhaft nähern sollte, um es mit einer hohen Präzision und Qualität durchführen zu können. n

 Mark Schmiechen
Autor

ampuls kommunikation
Berlin
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