Brexit kann Fachkräfte nach Deutschland bringen

Das britische Votum für einen Austritt aus der Europäischen Union kann die Beliebtheit des Inselstaates bei Jobsuchenden verringern und deutschen Unternehmen Vorteile verschaffen. Nach Auffassung von Mariano Mamertino, Europa-Ökonom bei Indeed, einer der weltweit größten Online-Jobseiten, könnten besonders in technischen Branchen und in beliebten Städten die Folgen eines Brexits spürbar werden.

Der Indeed-Bericht "Europa in Bewegung" untersucht die relative Beliebtheit der EU-15-Länder bei Jobsuchenden. Das Vereinigte Königreich steht nach der Untersuchung klar an erster Stelle. Jobsuchende innerhalb der EU interessieren sich dreimal mehr für Großbritannien als für die in der Beliebtheitsskala nächstplatzierten Länder Deutschland und Frankreich. Das könnte sich nun ändern.

Ein Brexit könnte allgemein schwerwiegende Auswirkungen auf die grenzübergreifende Zuwanderung von Fachkräften innerhalb der EU haben. Nahezu vier von zehn aller Jobsuchanfragen in den EU-15-Staaten werden auf der Website von Indeed UK durchgeführt, wobei sich die Zahl der Zuwanderer aus der EU nach Großbritannien zwischen 2012 und 2015 verdoppelt hat. Jede politische Maßnahme, die ausländischen Arbeitskräften eine Arbeitsaufnahme im Vereinigten Königreich erschwere, werde sich darauf negativ auswirken. Deutschland ist nach Indeed bereits bei Arbeit suchenden Fachkräften aus Nicht-EU- und EU-28-Staaten sehr beliebt. cm

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