Hohe Schäden auf Baustellen

Im Osten Deutschlands steigt der Klau am Bau

Ostdeutschlands Baufirmen vermelden hohe Schäden auf Baustellen. Nach einer Umfrage des Bauindustrieverbands Ost (BIVO) wurden vergangenes Jahr über zwei Drittel (71,1 %) der Unternehmen des ostdeutschen Bauhauptgewerbes Opfer von Einbrüchen oder Diebstählen.

Die Schadenssumme der in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfassten Fälle von Diebstählen auf ostdeutschen Baustellen wurde 2023 mit 25,6 Millionen Euro angegeben, was einem Zuwachs von 7,6 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Die Zahl der schweren Diebstahldelikte auf Baustellen stieg laut PKS von 65,8 Prozent 2022 auf 67,2 Prozent 2023. Dabei handelt es sich um Fälle, bei denen sich Täter gewaltsam Zugang zu gesicherten Räumen oder Baustellen verschafften, Fälle, bei denen Täter Waffen mit sich führten und um Fälle, bei denen der Diebstahl von mehreren Tätern ausgeführt wurde. Dazu gehört auch der organisierte Bandendiebstahl.

Zwar hat sich die Aufklärungsquote bei Baustellendiebstählen von 11,1 Prozent 2022 auf 12,2 Prozent 2023 erhöht. Sie liegt jedoch deutlich unter der Quote gelöster Fälle bei den übrigen Diebstahldelikten, die sich auf 28,3 Prozent belief.

Um fast ein Fünftel erhöht hat sich die Zahl der Firmen, die voriges Jahr Ziel von Anschlägen und Vandalismus/Sachbeschädigungen wurden, so die BIVO-Umfrage. Danach waren 2023 39,5 Prozent der ostdeutschen Bauunternehmen mit derartigen Vorfällen konfrontiert, gegenüber 34,2 Prozent im Jahr zuvor. cm/BIVO

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