Maschinen und Geräte für die unterschiedlichsten Anforderungen bei Eis und Schnee

Gewappnet für die kalte Jahreszeit

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Schneefräsen Bagger und Lader
In einem Wohngebiet sorgt der Stereolader L 509 auf engstem Raum für freie Wege. Foto: Liebherr

Auch wenn wir noch nicht an Winter und Schnee denken mögen, kommt er schneller als gedacht, oft über Nacht. Daher müssen sich Kommunen und ihre Dienstleister entsprechend frühzeitig wappnen, um schnell einsatzbereit zu sein. Für die winterlichen Herausforderungen sind robuste Trägermaschinen gefragt, die mit solider Traktion durch frischen Schnee sicher fahren können und Anbaugeräte, die die Schneemassen effizient beiseite räumen und die Straßen und Gehwege von Eis befreien.

Für anspruchsvolle Aufgaben in Schnee und Eis

Zwei bewährte Lader für die Herausforderungen in Schnee und Eis sind die Stereolader L 507 und L 509 von Liebherr. Sie sind nicht nur im Sommer im Garten- und Landschaftsbau treue Unterstützer, sondern eignen sich aufgrund ihrer Funktionen gerade auch für den Winterdienst. So erlaubt es die Höchstgeschwindigkeit von 38 km/h schnell von einem Einsatzort zum nächsten zu gelangen. Dank Stereolenkung, einer Kombination aus Knicklenkung und gelenkter Hinterachse, haben die Radlader eine hohe Wendigkeit, auch wenn Schneewälle den Straßen- und Fußgängerverkehr einschränken und enge Innenhöfe, Parkplätze oder schmale Gassen in Wohngebieten von Schnee und Eis befreit werden müssen. Die beiden Lader beschleunigen stufenlos, ohne Zugkraftunterbrechung und ohne spürbare Schaltvorgänge. Der Antrieb über Dieselmotoren mit 50 kW/68 PS bzw. 54 kW/73 PS erlaubt eine gute Leistung der Radlader und das gedämpfte Knick-Pendelgelenk sorgt für den notwendigen Komfort- und Sicherheitsstandard. Die beiden Lader eignen sich auch für anspruchsvolle Aufgaben im Schnee. Die robusten Achsen verfügen über automatische Selbstsperrdifferentiale für eine hohe Traktion bei Glätte. In der Version "Speeder" kann der Maschinenführer eine Differenzialsperre mit 100 Prozent Sperrwirkung in der Vorderachse manuell zuschalten und bei starkem Schneeaufkommen lassen sich Schneeketten für ein sicheres Fahren im Schnee und auf eisigen Flächen anbringen. Auch die Stereolenkung bietet Sicherheit. Die mitlenkende Hinterachse macht es möglich, den Knickwinkel der Radlader von den branchenüblichen 40° auf 30° zu reduzieren, was eine verbesserte Stand- und Kippsicherheit sowie höhere Kipplasten zur Folge hat.

Für den Winterdienst ist das Arbeiten mit den entsprechenden Anbaugeräten unabdingbar. Häufig sind die Lader in den Kommunen mit Leichtgutschaufel, Schneeketten und Streugerät am Heck im Einsatz. Ein neu konstruierter hydraulischer Schnellwechsler vereinfacht das An- und Abmontieren der jeweiligen Geräte. Die Z-Kinematik und eine kraftvolle Arbeitshydraulik unterstützen das Arbeiten mit unterschiedlichen Anbaugeräten. So lassen sich je nach Bedingungen und Anforderungen unterschiedliche Geräte einsetzen und schnell auswechseln. Mit einem hydraulisch schwenkbaren Schneeschild befreien die Radlader Straßen und Wege von verdichtetem Schnee. Mit einer Kehrmaschine entfernen sie kleinere Mengen an lockerem Pulverschnee. Großen Mengen entgegnen sie mit einer Schneefrässchleuder, die bei Bedarf mit einer High-Flow-Hydraulik arbeitet.

Die geräumigen Fahrerkabinen erleichtern zudem das Arbeiten unter kalten Temperaturen. Im Cockpit hat der Fahrer eine gute Übersichtlichkeit dank großzügiger Glasflächen nach allen Seiten. Sämtliche Bedienelemente, wie der serienmäßig im Fahrersitz integrierte Liebherr-Bedienhebel, sind bequem zu erreichen. Arbeits- und Fahrfunktionen sind selbsterklärend und intuitiv erlernbar.

Für große Schneemengen und hohe Anforderungen

Für besonders große Schneemengen und hohe Anforderungen beim Schneeräumen eignet sich der Radlader 906M von Caterpillar. Eine hohe Standsicherheit verspricht die Maschine mit hydrostatischem Antrieb und zuschaltbaren Differentialsperren, Knickpendelgelenk und kräftiger Z-Ladekinematik. Die robuste Z-Kinematik erlaubt gute Sichtverhältnisse und hohe Hubkräfte bewähren sich beim Verladen schwerer Schneelasten in der Schaufel. Drei verschiedene hydraulische Schnellwechsler erlauben den Einsatz von verschiedenen Anbaugeräten, die Caterpillar mit High-Flow-Hydraulik auf Lager hat. Der Radlader profitiert von einer flexibel gestaltbaren Ausstattung und umweltfreundlichen Motoren mit Partikelfilter, Eco-Modus und drehzahlgeregeltem Lüfter für reduzierten Kraftstoffverbrauch aus. Neben der Standardkabine kann der Lader mit einer Komfortkabine mit zwei Türen, neigungsverstellbarem Lenkrad und luftgefedertem, beheiztem Komfortsitz oder Klimaanlage ausgestattet werden. Das optional verfügbare Straßenpaket (35-km/h-Version auf Wunsch) beinhaltet neben der hydraulischen Schwingungsdämpfung eine elektronisch geregelte Kriechgangsteuerung, um zum Beispiel beim Einsatz von Schneefräsen Fahrgeschwindigkeit und Anbaugeräteleistung komfortabel und unabhängig voneinander einstellen zu können. Unterstützend wirkt der hydrostatische Fahrantrieb in Stufen, der je nach winterlichen Bedingungen justiert werden kann sowie die in vier Stufen regelbare Felgenzugkraft für reduzierten Reifenverschleiß. Mit dem alternativ oder zusätzlich verfügbaren Ladefunktionspaket stehen einstellbares Ansprechverhalten der Ladehydraulik und die automatische Rückführung der Schaufel in die richtige Stellung für den nächsten Ladetakt zur Verfügung. In reduzierter Bauhöhe von 2,46 m kann er auch in Arealen mit Höhenbeschränkung eingesetzt werden.

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Kompakte Maschinen für den städtischen Innenraum

In städtischen Situationen, in denen der Schnee mitunter in engen Straßen oder auf verwinkelten Plätzen geräumt werden muss, sind kleinere Maschinen gefragt. Hier bewähren sich beispielsweise die neuen Kompakt- und Deltalader der Serie D3 von Caterpillar. Sie versprechen eine verbesserte Bedienbarkeit, Standsicherheit und Technologie und bieten mehr Flexibilität beim Einsatz von Anbaugeräten, womit sie sich für den Winterdienst gut eignen. Insgesamt hat Caterpillar neun Kompakt- und Deltalader in der neuen D3-Serie konzipiert, die in Qualität, Komfort und Performance weiterentwickelt worden sind, insbesondere bei der Bedienung und Standsicherheit. Drei Cat Kompaktlader mit 2,7 bis 3,2 t Einsatzgewicht und sechs Cat Deltalader auf Kettenlaufwerk mit 3,7 bis 5,3 t Einsatzgewicht zählen zu der neuen Reihe.

Mit einer ansehnlichen Auswahl Anbaugeräten wie Schneeschild und Salzstreuer sind sie für den ersten Schneefall gewappnet. Automatikfunktionen wie Schaufelrückführung und Anbaugerätepositionierung entlasten den Fahrer bei regelmäßigen Räumarbeiten. Sowohl weniger geübte als auch routinierte Fahrer können die neuen Maschinen ohne Probleme steuern. Mit der Kriechgangsteuerung kann der Fahrer Geschwindigkeit und Anbaugeräteleistung unabhängig voneinander dosieren. Ein vergrößerter Öffnungswinkel der Kabinentür erleichtert das Ein- und Aussteigen. Auch die Sichtverhältnisse seitlich und nach vorne konnten verbessert werden, für ausreichende Sicht nach hinten sorgt eine integrierte Rückfahrkamera.

Das bodenschonende Gummiketten-Laufwerk der neuen D3-Deltalader sorgt für gute Traktion auf schneebedeckten Straßen und erforderliche Standsicherheit beim Verladen schwerer Lasten, wie Schneemassen. Systematische Modifikationen an Laufwerksrahmen und Drehstabfederung haben die Nick- und Wankbewegungen der Maschine vermindert, ohne die Fahreigenschaften zu beeinträchtigen. Alle neuen Deltalader der Serie D3 sind mit zweistufigem Fahrantrieb ausgerüstet.

Die Maschinen erzeugen hohe Drehmomente, die sich insbesondere beim Schaufelfüllen bewähren, und erreichen höhere Fahrgeschwindigkeiten. Mit einem Höchsttempo von rund 14 km/h übertreffen 279D3 und 289D3 die frühere D-Serie um 20 Prozent. Drei der neuen Deltalader der Serie D3 können in der XPS-Version auch mit starken Anbaugeräten arbeiten. Der 299D3 XE mit leistungsfähigerem Motor repräsentiert die derzeit höchste Leistung und fortschrittlichste Technologie in dieser Maschinenkategorie. Mit der Hochstrom-Hydraulik mit bis zu 150 Liter pro Minute versorgt diese Maschine selbst ausgesprochen leistungszehrende Anbaugeräte.

Vielseitiger Einsatz im Schnee

Auch die Rad- und Teleskoplader von Wacker Neuson bewähren sich bei Eis und Schnee.

Dank vielfältiger Hydraulikoptionen verwandeln sie sich in nützliche Geräteträger und können damit wirtschaftlich eingesetzt werden. Dank hydraulischer Schnellwechseleinrichtung lassen sich unterschiedliche Anbaugeräte bequem vom Fahrersitz aus wechseln.

Die Teleskoplader sind außerdem mit dem Fahrerassistenzsystem Vertical Lift System (VLS) ausgestattet. Dieses vermeidet das Kippen der Maschine in Längsrichtung aufgrund von Überlast, ohne dabei die Arbeitsgeschwindigkeit zu verlangsamen. Für den Einsatz der Rad- und Teleskoplader im Winterdienst bietet Wacker Neuson zahlreiche Anbaugeräte wie Schneeschild, V-Schneeschild, Schneefräsen oder Straßenstreuer in zwei Größen an. Das klassische Schneeschild lässt sich in der Höhe stufenlos einstellen und verfügt über einen mechanisch verstellbaren Schwenkwinkel. Dank zweier doppelwirkender Hydraulikzylinder hat der Bediener beim V-Schneeschild die Auswahl zwischen vier unterschiedlichen Schildstellungen. Die Straßenstreuer für Salz oder Splitt lassen sich vom Fahrersitz aus bedienen. Eine spezielle Rührwerkstechnik sorgt dafür, dass das Material beim Streuen gleichmäßig auf der Straße verteilt wird. Ebenfalls vom Fahrersitz aus lassen sich die Schneefräsen steuern. Bei ihnen kann nicht nur die Position des Auswurfturms verändert werden, sondern auch die Auswurfweite, sodass der Schnee sicher am Straßenrand landet. Insgesamt stellt Wacker Neuson 13 Radlader mit einem Schaufelinhalt zwischen 0,2 und 1,5 m³ und einer Kipplast zwischen 1215 und 6529 kg zur Verfügung. Das Teleskopladersegment umfasst elf Modelle mit einer Stapelhöhe zwischen 0,5 und 9 m.

Winterdienst auf Kleinflächen und Gehwegen

Für den winterlichen Räumdienst sind die unterschiedlichen Anbaugeräte je nach Situation unabdingbar. Insbesondere bei Schneepflügen spielt je nach situativen Anforderungen die sorgfältige Auswahl des passenden Geräts eine große Rolle. Für leichtere winterliche Wetterverhältnisse eignet sich der einscharige leichte Schneepflug - EN von Aebi Schmidt. Dessen runde Pflugschar ist aus Qualitäts-Stahl gefertigt, wobei wahlweise Schürfleisten entweder aus Stahl oder aus Kunststoff montiert werden können - je nach Untergrund und Schneeverhältnisse. Der Anbau des Pflugschilds erfolgt unkompliziert dank höhenverstellbarer Anschlussstutzen. Auch insgesamt ist das Gerät bedienerfreundlich konzipiert. Die komplette Pflugschar ist drehbar gelagert und kippt bei Anfahrt an ein Hindernis nach vorne über. Nach dem Passieren des Hindernisses wird die Pflugschar über eine Gummihohlfeder in Räumstellung zurückgebracht. Dies sichert die Verfügbarkeit und vermeidet unnötige Kosten. Flexibilität im Einsatz erlaubt die von hinten bedienbare mechanische Pflugschwenkung über einen teleskopierbaren Schwanenhals mit beidseitigem Schwenkwinkel von bis zu 35°. Optional steht auch eine hydraulische Seitenumstellung zur Verfügung. Der Schneepflug ist zudem mit einem Querneigungsausgleich von etwa 10° ausgestattet. Der Leicht-Schneepflug eignet sich insbesondere für den kommunalen Winterdienst von Kleinflächen und Gehwegen. Er ist auf die Aebi Einachs-Geräteträger abgestimmt, kann aber auch an anderen kommunalen Fahrzeugen, sowie Traktoren bis 30 PS angebaut werden. Den EN-Pflug gibt es in den drei Varianten EN 13, EN 15 und EN 17. Sie alle haben eine Schneepflughöhe 600 mm, variieren aber in der Länge an der Schürfleiste mit 1300, 1500 beziehungsweise 1700 mm. Die Räumbreite (35°) beträgt zwischen 1070 und 1400 mm. Das Gewicht mit Stahlschürfleisten, mechanische Seitenumstellung und Gleitkufen bewegt sich bei den drei Typen von circa 245 bis 260 kg.

Kurzer Schneeauswurf

Im innerstädtischen Bereich ist ein kurzer Schneeauswurf von Vorteil, um keine Passanten in engeren Straßen zu gefährden. Hier bewährt sich der einscharige Schneepflug FLL, der aufgrund der flachen Scharwölbung einen kurzen Auswurf ermöglicht. Die robuste Stahlkonstruktion mit Federklappensegmente an der Unterseite zur Aufnahme der Schürfleisten sorgt für eine saubere Räumung. Dank Federklappen-Überfahrsystem bleibt die Schar immer in Räumstellung. Die Schneepflüge der FLL Serie eignen sich für den Anbau an Schmalspurfahrzeugen, kommunalen Kompaktfahrzeugen oder Traktoren sowie Geländewagen oder Pickups. Der Anbau an Trägermaschinen erfolgt über ein Hubsystem mit entsprechenden Anpassteilen oder an Fahrzeugen durch eigene Dreilenker-Hubeinrichtung über doppeltwirkenden Hydraulikzylinder. Eine mechanische Seitenumstellung ist serienmäßig und optional eine hydraulische Variante für die stufenlose Verschwenkung nach rechts und links erhältlich. Der leichte, einscharige Federklappenschneepflug eignet sich für geringe bis mittlere Schneemengen auf engen oder begrenzten Flächen und ist in fünf Varianten erhältlich: FLL 14, 16, 18, 20 und 24. Die FLL-Pflüge haben alle eine Schneepflughöhe 720 mm, die Länge an der Schürfleiste rangiert von 1400 über 1600, 1800 und 2000 bis hin zu 2400 mm. Die Räumbreite (35°) liegt zwischen 1210 und 2080 mm. Das Gewicht inklusive Stahlschürfleisten, mechanische Seitenumstellung und Gleitkufen liegt zwischen circa 195 und 260 kg. Der FLL Pflug gestattet ein sicheres Arbeiten mit dem einfachen, robusten und zugleich effektiven Überfahrsystem, der langlebige, robuste Pflug bewährt sich beim Einsatz bei geringen und mittleren Schneehöhen, insbesondere auf Gehwegen, Parkplätzen und in Fußgängerzonen.

Schneepflüge für schwierigste Schneeverhältnisse

Eine technisch ausgereifte Schneepflugserie hat das Unternehmen Stoll Maschinenbau mit den Typen SVS und SSS im Programm. Diese ermöglichen es Räumdiensten, selbst mit schwierigsten Schneeverhältnissen fertig zu werden: der Vario-Schneepflug SVS sowie der SSS mit gerader Ausführung des Schneeschilds. Der Schneepflug SVS mit Schneeschild in V-Stellung basiert auf einer neuen, einmaligen Technik, die zum Patent angemeldet wurde. Mit Hilfe einer 3-D-Konstruktion ist es für zwei Federklappen gleichzeitig möglich, einem Hindernis auszuweichen. Lange konnten Schneepflüge immer nur mit einer Federklappe auf Widerstände reagieren, was oft zu Beschädigungen des Schneepflugs führt. Mit dem Vario Schneepflug lässt sich dieses Risiko beim Überfahren eines Hindernisses verringern. Denn die Federklappen des SVS sind so angeordnet, dass sie in allen Stellungen einzeln oder gleichzeitig ausweichen können, ohne sich gegenseitig zu behindern.

Die Räumgeräte sind wartungsarm und verwindungsfrei gebaut, Verschleißteile wurden weitgehend vermieden. Sie arbeiten zudem geräuscharm, was der Ausführung mit Tieftemperatur-Gasdruckfedern zu verdanken ist, die stoßdämpfend wirken. Die beiden Schneepflüge sind mit den Arbeitsbreiten von 140 cm, 160 cm, 18 cm, 200 cm, 220 cm, und 240 cm einsetzbar. Die Schneepflüge lassen sich an handelsübliche Trägerfahrzeuge, wie Traktoren und Radlader anbauen. Die Räumleisten der Pflüge bestehen aus Vulkollan und werden über zwei druckverstellbare Federklappen geregelt. Beide Pflüge passen sich in Seiten- und Längswellen den Bodenverhältnissen an. Gute Gleiteigenschaften sorgen für einen hohen Wirkungsgrad und für insgesamt bis zu 50 Prozent mehr Räumleistung. Zudem lässt die gebogene Pflugschar der Räumgeräte den Schnee gut abrollen. Der Anbau mit tiefliegendem Schubpunkt reduziert den Verschleiß der Räumleisten und vermindert Schwingungen bei hohen Geschwindigkeiten. Der Einsatz beider Pflugserien ist auf bis zu 60 km/h ausgelegt. Die Seitenverstellung der Schneeschilder ist bis zu 30° möglich. Sie erfolgt sowohl beim Typ SSS als auch beim Typ SVS hydraulisch. Hierzu ist ein doppelt wirkender Steuerkreis erforderlich.

Streumaschinen gegen Straßenglätte

Neben dem Schneeräumen ist die Behandlung von Eisflächen und Glätte eine der wichtigsten Arbeiten im Winterdienst. Abhilfe schaffen hier beispielsweise die innovativen Silostreumaschinen von Schmidt. Sie ermöglichen durch elektronische Steuerung eine genaue Dosierung und Verteilung des Streumaterials. Dank eines modularen Baukastensystems können die Komponenten-Konfigurationen entsprechend des jeweiligen Einsatzzwecks angepasst werden. Hochwertige Kunststoff- und Edelstahlbauteile sorgen für eine dauerhafte Haltbarkeit. Die Streumaschinen lassen sich an jedes Trägerfahrzeug montieren und in vielen Fällen bei einem Fahrzeugwechsel problemlos anpassen. In Form von Aufbau-Streumaschinen bietet Schmidt eine gewisse Bandbreite an Geräten, wie in der Reihe Stratos. Sie rangieren beim Behältervolumen von 0,6 m³ bis 9 m³, bei der neuen Generation sogar bis 12 m³. Die Stratos Streuer sind auch als Anhänge-Streumaschinen erhältlich. Durch den integrierten Antrieb braucht der Stratos nur an das Zugfahrzeug angehängt werden.

Dr. Andrea Brill
Autorin

Brill PR

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