Schleswig-Holstein: Im Dosenmoor wird fünf Jahre lang gebaut

Renaturierung
Einige Teile des Dosenmoors bei Neumünster sind überflutet, andere fallen zu trocken. Der Wasserstand soll nun durch Dämme und Mönche reguliert werden. Foto: Wusel007, CC BY-SA 3.0

Die Renaturierung des Dosenmoores bei Neumünster geht in eine zweite Runde. Das Naturschutz- und Flora-Fauna-Habitat-Gebiet soll nicht nur erhalten sondern auch weiterentwickelt werden. Die Planer wollen neue Dämme und Mönche anlegen, um den Wasserstand des Hochmoores zu regulieren.

Der Torfkörper soll durch die Baumaßnahmen weiter vernässt werden. Gegenwärtig liegt er durch das Aufquellen zu hoch und fällt zu trocken. An einigen Stellen haben sich Heiden gebildet, die ein ganz eigenes Mikroklima haben. In den Randbereichen des Hochmoores sollen naturnahe Auwälder entstehen. Von der Renaturierung werden Kraniche, Schmetterlinge, Kreuzottern, Vögel sowie mehrere Pflanzengesellschaften profitieren.

Die Planungen für das Dosenmoor folgen den Zielen des Europäischen Schutzraumprogramms, das eine Zustandsverbesserung der betroffenen Gebiete vorsieht. Gebaut wird bis zu fünf Jahre in mehreren Abschnitten. Sobald ein wasserbaurechtliches Planungsverfahren mit Anhörungen von Vereinen, Verbänden und privaten Anliegern abgeschlossen ist, kann mit der Renaturierung begonnen werden. Es wäre möglich, dass der Startschuss noch in diesem Jahr fällt. Erste Baumfällungen auf der geplanten Walltrasse haben bereits begonnen. cm

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