demopark + Sonderschau Rasen vom 23. bis 25. Juni in Eisenach

Zahlreiche Aussteller präsentieren sich auf größeren Flächen als zuvor

Die demopark navigiert mit 25 Hektar Ausstellungs- und Demonstrationsfläche in diesem Jahr scharf an ihrer Kapazitätsgrenze. Foto: demopark

Wenn die demopark, Europas größte Freilandausstellung für die grüne Branche, vom 23. bis 25. Juni in Eisenach zum elften Mal ihre Pforten öffnet, steht wieder das Selber-Testen von Bau- und Pflegemaschinen im Vordergrund. Denn der Messename kommt nicht von ungefähr - "demo" unterstreicht das konsequent gelebte Demonstrations-Konzept der Veranstaltung, das sie laut Messedirektor Dr. Bernd Scherer deutlich von anderen Messen abhebt:

Unser Demokonzept bietet eine weit bessere und auch branchentypischere Entscheidungsgrundlage für den Maschinenkauf als die sonst übliche Ausstellung steriler, auf Hochglanz polierter Exponate, die vielerorts nicht einmal berührt werden dürfen," ist sich der demopark-Chef sicher, der zugleich auch Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist. Dass das Demonstrations-Konzept Sogwirkung entfaltet, lässt sich bereits an der Ausstellerzahl ablesen: 400 Firmen werden in Eisenach ihre Maschinen-Neuheiten vorstellen, wobei viele von ihnen größere Areale als beim letzten Mal gebucht haben. Das Resultat: Die demopark navigiert mit 25 Hektar Ausstellungs- und Demonstrationsfläche scharf an ihrer Kapazitätsgrenze - verspricht zugleich aber mehr technische und thematische Vielfalt denn je.

"Unser Demokonzept bietet eine weit bessere Grundlage für den Maschinenkauf als die sonst übliche Ausstellung steriler, auf Hochglanz polierter Exponate", findet Messedirektor Dr. Bernd Scherer. Foto: demopark

Kein Grund zu klagen: In den vergangenen drei Jahren hat die deutsche Produktion von Pflegemaschinen- und -geräten ein Umsatzplus von vier Prozent erzielt. Foto: demopark

"Ordentlich Rückenwind" für die Maschinenbau-Branche

Dass sich immer mehr demopark-Aussteller das Motto "Klotzen statt kleckern" zu Eigen machen, zeugt davon, wie gut es hierzulande um den Maschinenmarkt für die Grün-, Grau- und Weißpflege steht. Aktuelle Zahlen belegen das: In den vergangenen drei Jahren hat die deutsche Produktion von Pflegemaschinen- und -geräten ein Umsatzplus von vier Prozent erzielt. Dadurch steht mittlerweile ein Produktionsvolumen von 440 Millionen Euro zu Buche. Das deutsche Marktvolumen, in dem auch das Importgeschäft berücksichtigt ist, liegt sogar bei 750 Millionen Euro. Aus dieser Situation, so Scherer, ergebe sich "ordentlich Rückenwind" für die Maschinenbau-Branche.

Und ein Ende ist nicht in Sicht: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der VDMA weiteres Wachstum an den hiesigen Fertigungsstandorten. Der Auftragseingang, der unter Konjunkturexperten als maßgeblicher Frühindikator gilt, weist aktuell segmentübergreifend nach oben und liegt zwischen drei und vier Prozent im Plus. Bau- und Pflegemaschinen mit dem Qualitätssiegel "Made in Germany" stehen dabei auch im Ausland hoch im Kurs, wie deren Exportquote von mittlerweile deutlich über 50 Prozent zeigt.

In technischer Hinsicht stehen Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen im Mittelpunkt des Interesses. "Wir beobachten aktuell vor allem eine Entwicklung, die dafür sorgt, dass Automatisierung und Digitalisierung verstärkt zu einer funktionalen Einheit verschmelzen", sagt der VDMA-Geschäftsführer. Im Ergebnis seien "mehr Effizienz und weniger Stillstandzeiten, bessere Dokumentation und weniger Bürokratieaufwand" zu erwarten. Außer Frage steht: Autonome Bedienkonzepte, Predictive Maintenance, vernetzte Fahrzeugkonzepte, digitale Logistikketten und softwaregestützte Dokumentationsprozesse prägen dieser Tage das Innovationsgeschehen. In den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Hersteller wird jedenfalls auf Hochtouren daran gearbeitet. Immer unter der Prämisse eines gesteigerten wirtschaftlichen Nutzens, der mittlerweile jedoch in hohem Maße mit Fragen des Komforts und der Bedienerfreundlichkeit verbunden sein muss. Denn nur mit einem solchen, ganzheitlichen Innovationsverständnis lassen sich heutzutage langfristige Markterfolge feiern.

Sonderschauen: Von Großbaumverpflanzung bis Greenkeeping

Maschinen sind allerdings nicht der einzige Fokuspunkt der Messemacher - Garant für eine ordentliche Dosis fachlichen grünen Inputs sind die demopark-Sonderschauen. Diese, so Scherer, hätten das Ziel, "zu inspirieren, zu überraschen, dazuzulernen, aber auch zum Querdenken anzuregen". Mit der Sonderschau Baum-Generator möchte der Veranstalter die Besucher spielerisch für die Bedeutung von Bäumen im Stadtgrün sensibilisieren. Eingebunden in die "C2tree"-Initiative, die sich seit vielen Jahren auf Basis eines Sponsoring-Ansatzes bundesweit für nachhaltige Baumpflanzungen einsetzt, wird die Sonderschau insbesondere die komplexe Technik der Großbaumverpflanzung in den Blick nehmen. Mit der Sonderschau Rasen präsentiert die demopark 2019 wieder spannende Themen zur Pflege und Qualitätssicherung von Rasenflächen. Neueste Erkenntnisse aus der Forschung und praxisnahe Lösungen werden den Besuchern in bewährter Form als Demovorträge am Objekt und als Poster-Präsentation im Rasenkompetenzzelt präsentiert.

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) werden aktuelle Forschungsschwerpunkte zum Rasen an deutschen Hochschulen sowie ausgewählte Bachelor- und Masterarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses vorgestellt. Außerdem können sich die Fachbesucher zu weiteren Themen wie nachhaltige Rasenpflege, biologische Schädlingsbekämpfung und Qualitätsmanagement im Golf- und Fußballrasen in prägnanter Form informieren. Zudem stehen die Poster-Autoren sowie weitere Mitglieder der DRG an allen Tagen für den fachlichen Austausch zur Verfügung. Der praktische Teil richtet sich jeweils an die Zielgruppen der Schwerpunkttage: Dabei geht es um die Erneuerung von Hausrasen, programmierbare Assistenzsysteme sowie effektive Mähsysteme und den Dauerbrenner Rasenqualität. Die professionell moderierte Präsentation gewährleistet einen echten Nutzwert für die Teilnehmer. Interessenten aus dem Kommunalbereich sowie aus dem Greenkeeping für Golf- und Sportanlagen erhalten auf Wunsch ein Teilnahmezertifikat von der DRG oder dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD) - beispielsweise zur Anerkennung im GVD-Weiterbildungsprogramm. hb

Der Lageplan der Messe Abbildung: demopark

Fakten und Daten zur demopark+Sonderschau Rasen

  • demopark + Sonderschau Rasen 2019
    Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in dervGrünflächenpflege, im GaLaBau
  • Termin
    23. bis 25. Juni 2019
  • Öffnungszeiten
    9:00 – 18:00 Uhr
  • Ort
    Flugplatz Eisenach-Kindel
    Am Flugplatz
    99819 Hörselberg
  • Eintrittspreise
    • Tagesticket: € 12,-
    • ermäßigt: € 10,-
    • Kinder bis 16 Jahren erhalten kostenfreien Eintritt;
    • Katalog: kostenfrei
  • Ideeller Träger
    Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
  • Hotelangebote
    Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH
    Markt 24
    99817 Eisenach
    Tel. +49 (0) 3691-7923 0
    E-Mail: info@eisenach.info

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 06/2019 .

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