Lebenselixier Wasser - Bewässerungssysteme im Überblick

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Bewässerungssysteme
Die Bewässerung von Sportplätzen erfolgt zum Beispiel über Teilkreisregner, die sich über den Spielfeldrand verteilen und Mittelfeldregner im Zentrum des Spielfeldes. Foto: aquatechnik

Auch in mitteleuropäischen Klimazonen kommt man um Bewässerungstechnik nicht herum. Für die vielseitigen Arten von Grünflächen und je nach Größe sind unterschiedliche Systeme im Einsatz. Was wann geeignet ist, zeigen die folgenden Darstellungen.

Von der Tropfbewässerung für Balkonkästen bis hin zur computergesteuerten Gartenbewässerung, wie sie in großflächigen Anlagen wie Parks, Sportanlagen oder Golfplätzen zum Einsatz kommt - moderne Bewässerungssysteme sind äußerst vielseitig. Für eine professionelle Gartenbewässerung ist eine Vielzahl an Einzelteilen erforderlich, wie Steuergeräte, Ventile, Regner, Düsen sowie Verbindungsschläuche. Eine zentrale Komponente ist das System zur Ansteuerung der Ventile für die optimale Bewässerungseinstellung. Hier reichen die Möglichkeiten vom einfachen Einsteiger-System bis hin zur multilingualen Steuerung per Touchscreen mit integrierter Beleuchtungssteuerung. Die Regner ermöglichen eine vollflächige Bewässerung und über die Düsen können verschiedenste Sprühbilder eingestellt werden, ob rund oder eckig. Ein ausgeklügeltes Rohrsystem versorgen die Regner schließlich mit Wasser.

Technik für die professionelle Bewässerung von Sportanlagen

Die Bewässerung von großformatigen Rasen- und Sportflächen erfolgt in der Regel über die Beregnung. Gerade in trockenen Sommerperioden ist die zusätzliche Wasserversorgung des Grases wichtig, damit der Rasen nicht vertrocknet. Und selbst in regenverwöhnten Regionen fallen natürliche Niederschläge zuweilen äußerst unregelmäßig und unausgewogen, so dass die künstliche Bewässerung Abhilfe schaffen kann. Für die Sportplatzbewässerung eignen sich insbesondere mehrteilige Beregnungsanlagen, wie sie der Bewässerungsspezialist Aquatechnik anbietet: zehn Teilkreisregner verteilen sich beispielsweise über den Spielfeldrand und drei Mittelfeldregner ergänzen die Bewässerung im Zentrum des Spielfeldes. Dieses System kann auch kurzfristig eingesetzt werden, wie zum Beispiel in Spielpausen oder kurz vor Turnieren. Die Beregnungsanlage gibt es auch in der Variante 10+2, mit nur zwei Mittelfeldregnern, aber höherer Wurfweite.

Für die Beregnung mit geringem Wasserdruck empfiehlt sich das System 10+8; es besteht aus acht Vollkreisregnern im Spielfeld und zehn Teilkreisregnern am Spielfeldrand. Die hier eingesetzten Niederdruckregner ermöglichen bei einem Fließdruck von 2,8 bar hohe Wurfweiten..

Eine weitere Variante besteht in den Versenkregnern, die ebenfalls auf eine geringe Wasserleistung ausgerichtet sind und sich aus acht Vollkreisregnern im Spielfeld und 16 Teilkreisregnern am Spielfeldrand zusammensetzen. Die Bewässerung kann bereits mit einem Fließdruck von 2,8 bar und ca. 3,9 m³/h Wasservolumen erfolgen und lässt sich an die örtlichen Gegebenheiten anpassen.

Die Sportplatzbewässerungssysteme von Aquatechnik sind für Fußballfeldgröße von ungefähr 110 m Länge und 70 m Breite entwickelt worden. Für andere Feldgrößen oder für Kunstrasenplätze, werden auch individuelle Systeme zur Bewässerung ausgearbeitet. Auch für Sportflächenarten wie Tennis-, Golf-, Hockey- oder Reitplätze bietet Aquatechnik entsprechend angepasste Lösungen an. Die Bewässerungssysteme für Sportplätze stammen von Herstellern wie Hunter, Toro, Rainbird, Oase Living Water, Nelson, Perrot, Weathermatic und K-Rain. Alle gängigen Systeme sind nebst umfangreichem Zubehör sofort lieferbar.

Das selbstfahrende Sportplatz-Regenmobil

Eine Alternative zur Beregnungsanlage sind selbstfahrende Regenmobile, wie das Modell "REMO 5T" von Feco. Auf dem Gerät befindet sich eine Haspel mit einem 100 m langen Zugseil, das ausgezogen und mit einem Pflock befestigt wird. Auf dem Gerät ist zudem ein 100 m langer Wasserschlauch installiert, der sich beim Fahren des Geräts automatisch ausrollt. Angeschlossen ist der Schlauch an einen Hydranten. Beim Öffnen des Wasserhahns fließt das Wasser durch den Schlauch und bewässert das durchfahrene Grünflächenareal. Zur Ausstattung gehört auch ein Weitwurf-Kreisregner aus Bronzeguss/Messing. Das Gerät schaltet automatisch ab, sobald es die an beliebiger Stelle des Zugseiles angebrachte Anschlagscheibe erreicht. Das Regenmobil kann für Flächen zwischen 28 und 44 m oder bis 144 m eingesetzt werden. Es arbeitet mit einem Betriebsdruck von 4 bis 8 bar und hat Laufgeschwindigkeiten zwischen 10 und 25 m/h. Die Niederschlagsmenge liegt zwischen 5 und 15 mm.

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Eine Alternative zur Beregnungsanlage sind selbstfahrende Regenmobile, wie der REMO 5T. Foto: Feco

Beregnungssysteme für Golfplätze

Gerade bei Golfplätzen besteht ein hoher Anspruch an die Grünfläche. Denn die Clubmitglieder möchten möglichst auf einem perfekten Rasen spielen. Dafür ist die Bewässerung unerlässlich. Neben dem perfekten Green sollte die Golfplatzbewässerung auch zeitgemäß und zukunftsorientiert sowie kostengünstig und ökologisch sein. Hier eignen sich Beregnungsanlagen verschiedener Hersteller wie Hunter, Rainbird, Toro, Nelson, Perrot, Weathermatic und K-Rain. Zur optimalen und auf den Golfplatz angepassten Bewässerung können individuelle Systeme zum Einsatz kommen; Aquatechnik stellt für diese Anwendungen das passende System zusammen, das sich aus Bestandteilen wie Schläuchen, Beregnungssysteme, Pumpentechnik, Regelventilen, Filter, Druckminderer, Regner und Düsen, verschiedenen Rohren, Steuerungstechnik und Fernbedienungen zusammensetzt.

Speziallösungen: Tropfbewässerung:

Für manche Grünflächen- oder Gartenbereiche ist eine tropfenweise Wasser- oder Nährstoffzufuhr unmittelbar in die Wurzelzone der Pflanzen indiziert. Die Wassermengen können je nach Bedarf eingestellt werden. Bei der Tropfbewässerung handelt es sich um Rohr- oder Schlauchsysteme mit gleichmäßig verteilten Auslässen beziehungsweise Löchern, über die das Wasser gleichmäßig verteilt wird. Die Verteilung erfolgt unabhängig vom Eingangsdruck. Die Tropfbewässerung wird bei unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt, wie auseinanderstehende Einzelpflanzen unterschiedlicher Größe, kleine Rasen- und Pflanzflächen (z. B. Randbeete, Dachterrassen, Grünstreifen oder Blumenkübel) sowie Parkanlagen oder Weinanbaugebiete. Der Vorteil liegt in einer individuellen Versorgung entsprechend des jeweiligen Wasserbedarfs.

Eine Installation kann sowohl ober- als auch unterirdisch erfolgen. So können großflächige Beete über eine Unterflurbewässerung mit dem lebensnotwendigen Wasser versorgt werden. Dabei werden die Tropfschläuche netzartig, ähnlich einer Fußbodenheizung, verlegt. Bei einer unterirdischen Installation müssen die einzelnen Tropfelemente unter anderem folgende Anforderungen erfüllen: ein hoher Druckkompensationsbereich, bauartbedingte Schutzmechanismen gegen Auslaufen, Verstopfen und einwachsende Wurzeln sowie ein selbstreinigendes Filtersystem. Unterflurbewässerungssysteme finden in der Landwirtschaft beispielsweise auf Erdbeer- oder Spargelfeldern ihren Einsatz, sind sowohl ökologisch und zeitsparend.

Die Integration einer Tropfbewässerung kann bei der Neuanlage eines Gartens direkt unterirdisch (ca. 10 cm) in die Beete beziehungsweise die Rasenfläche oder aber auch oberirdisch erfolgen. Auch nachträglich ist eine Installation, professionell verlegt, kein Problem. Unterirdisch angelegte Tropfbewässerungen haben den Vorteil, dass sie die Gartenpflege nicht behindern und sie unsichtbar sind.

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Die Tropfbewässerung kann direkt unterirdisch in Beete beziehungsweise die Rasenfläche eingebaut werden. Foto: aquatechnik

Der Hauptvorteil der Tropfbewässerung liegt in der präzisen und gezielten Wasserversorgung, ohne Verdunstungsverluste und Windabdrift. Außerdem werden Pilzbefall und Verbrennungen auf den oberen Pflanzenteilen vermieden. Das Bewässerungssystem wird manuell an einer Wasserquelle angeschlossen werden, wie beispielweise einer Regentonne, Leitung oder Gartenpumpe. Der zusätzliche Einbau automatischer Steuergeräte ermöglicht die exakte Steuerung von Zeitpunkt der Wasserabgabe und Wassermenge. Die Anschaffung und Installation eines umfangreichen Tropfbewässerungssystems ist allerdings auch kostenintensiver als der Kauf einer Gießkanne. Kurzfristig werden aber die Anschaffungskosten durch die Wasser- und Arbeitszeitersparnis, geringere Auswaschungsverluste sowie einen effizienten Nährstoffeinsatz kompensiert. Ein Problem ist mitunter die Verstopfung der Leitungen durch Kalkablagerungen oder Düngemittel, was aber durch eine regelmäßige Reinigung beziehungsweise Wartung des Systems, dem Einsatz von Filtern sowie der Selbstreinigungseigenschaften bestimmter Tropfer vermieden werden kann.

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Bei der Tropfbewässerung handelt es sich um Rohr- oder Schlauchsysteme mit gleichmäßig verteilten Auslässen bzw. Löchern, über die das Wasser gleichmäßig verteilt wird. Foto: aquatechnik

Dach- und Fassadenbewässerung

Dachbegrünungen werden immer beliebter; man sieht sie am häufigsten in städtischen Bereichen. Wenn die Niederschläge nicht ausreichen, so sollten Dachbewässerungsanlagen installiert werden. Selbst auf Flachdächern ohne Begrünung sieht man Bewässerungsanlagen zur Befeuchtung der Dachfläche mit einem dünnen Wasserfilm. Der Wasserfilm führt tagsüber durch die Verdunstung zur Abkühlung der aufgeheizten Dachfläche und damit auch der darunterliegenden Räume. Dachbewässerung kann auch in der Beregnung von Glasflächen beziehungsweise im speziellen von Photovoltaikanlagen ihren Einsatz finden; sie sorgt für deren Abkühlung sowie Reinigung. Üblicherweise - auch aus ökologischen Gründen - wird gesammeltes Regenwasser verwendet und über Regnern auf den Glas- beziehungsweise Kollektorflächen verteilt. Bei Photovoltaikanlagen kann durch die leichte Kühlung die Effizienz nachweislich gesteigert werden. Da der Boden in unseren Städten immer weniger Platz für Grün bietet liegt es nahe, den vorhandenen Raum in der Vertikalen zu nutzen. Weitere Vorteile einer Fassadenbegrünung: Im Winter hält sie die Wärme im Haus, im Sommer kühlt sie es, Lärm wird abgehalten, Feinstaub gefiltert und Sauerstoff erzeugt. Das ist mithilfe von ausgeklügelter Tropfbewässerung, Vliesen und wasserspeicherndem Substrat sowie einer umfangreichen Messtechnik möglich und drinnen wie draußen ansprechend gestaltbar.

Große Bandbreite an Systemvarianten

Bewässerungssysteme werden von verschiedenen Herstellern angeboten. So bietet Hunter ein Start-Set zur Rasenbewässerung an, das auf unterschiedliche Flächengrößen ausgerichtet ist: angefangen bei 36 m², über 72, 81, 108, 144, 162, 243 bis hin zu 324 m². Jedes dieser Start-Sets für die unterirdische Bewässerungsanlage wird mit einem Rotator geliefert. Zum Lieferumfang zählen außerdem je nach Systemgröße: die Hunter "ECO Rotator" Versenkregner, zum Beispiel ab einem Radius von 6 m und einem einstellbaren Winkel von 90 bis 210°; Hunter Regneranschlüsse, ein 25-m PE Rohr, eine Wassersteckdose als Systemanschluss, eine Anschlussverschraubung, verschiedene Klemmverbinder, ein Einstellwerkzeug und eine Montageanleitung. Systemvoraussetzung ist ein Wasseranschluss "Trinkwasser 1/2" mit 0,4 m³/h bei einem Fließdruck von 3 bar. Der Anschluss an einen frostsicheren Außenwasserhahn ist nur mit den oben genannten Systemvoraussetzungen möglich. Bei der Verwendung von Brunnenwasser ist ein Filter erforderlich.

Mit dem Hunter "Pro-C 401" Steuergerät und dem Hunter Bodenfeuchtefühler "Soil Clik" besteht die Möglichkeit, die Bewässerung in Zyklus und Sickerphasen einzuteilen. Bei sehr trockenen und harten Böden, kann das Wasser nicht ungehindert in die Tiefe gelangen. Hier ist es angebracht, die Bewässerungskreise in Zyklen und Sickerphasen einzustellen. Vorstellbar ist eine Beregnungsstation zum Beispiel wie folgt: drei bis sechs Mal täglich à 4 bis 10 Minuten mit mindestens 15 bis 30 Minuten Pause zwischen den einzelnen Bewässerungszyklen. Die Bewässerung in Schritten gibt dem Boden die notwendige Zeit, das Wasser aufzunehmen. Sobald der Boden Wasser aus der ersten Runde der Bewässerung aufgenommen hat, kann der zweite Bewässerungszyklus erfolgen. Durch den feuchten Boden kann das Wasser noch tiefer eindringen und schafft einen gesünderen Rasen.

Windresistenz bei gleichförmiger Wasserverteilung

Zum Einsparen an Wasserverbrauch hat Hunter eine Neuheit entwickelt: die "MP-Rotardordüsen, die aus einem Teilkreis- und einem Vollkreismodell besteht. Mit den neuen Rotardüsen bleiben die Wasserstrahlen windresistent bei einer gleichzeitig hohen Gleichförmigkeit der Wasserverteilung; es handelt sich dabei um eine geschützte Düse, die gegenüber Festkörperpartikel und Schmutz unempfindlich ist. Mit der neuen Düse ist eine Beregnungsrate von nur 20 mm/h möglich, also weniger als die Hälfte des Wasserverbrauchs von herkömmlichen Sprühdüsen. Die neue Rotardüse ist als Teilkreisdüse von 90 bis 210° variabel einstellbar. Die Wurfweite beträgt hier zwischen 1,8 und 3,5 m. Die Vollkreis-Düse sprüht 360° im Vollkreis. Die Wurfweite beträgt ebenfalls 1,8 bis 3,5 m und ist, je nach Bedarf, anpassbar.

Punktgenaue Beregnung

Bewässerungssysteme sind nicht nur notwendig, wenn die natürlichen Niederschläge nicht ausreichen oder unregelmäßig erfolgen, sondern sie unterstützen durch intelligente Steuersysteme, den Wasserverbrauch gezielt und sparsam einzusetzen. So können die Steuergeräte auf die nächtliche Bewässerung eingestellt werden, wenn der Verdunstungsgrad am niedrigsten ist. Die Bewässerungszyklen werden überwacht und im Fall von Regen wird die Bewässerung angehalten. Die Pflanzen werden so automatisch präzise nach ihren Bedürfnissen bewässert und die Wasserkosten bleiben dank des verringerten Verbrauchs niedrig. Wassereinsparungen durch den Einsatz von Steuergeräten können bis zu 25 Prozent betragen.

Die batteriebetriebenen Steuergeräte sind eine hilfreiche Lösung an Standorten, an denen keine Netzstromversorgung zur Verfügung steht. Sie sind 100 Prozent wasserdicht. Darüber hinaus gibt es ein 230-V-Steuergerät, das den Ventilen anzeigt, wann sie sich öffnen oder schließen sollen, wodurch die Regner ein- oder ausgestellt werden.

Eine weitere Möglichkeit der gezielten Bewässerung erfolgt durch den Einsatz von Zeitschaltuhren. Durch einfache Programmierung - sie werden direkt an einen Außenwasserhahn geschraubt - eignen sie sich insbesondere für die Micro-Bewässerung. Und schließlich sind elektronische Beregnungs-Abschaltgeräte für alle automatischen Bewässerungsanlagen in Gartenanlagen unentbehrlich. Sie verhindern bei natürlichem Niederschlag automatisch jede überflüssige Bewässerung.

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Das Steuergerät zeigt den Ventilen an, wann sie sich öffnen oder schließen sollen, wodurch die Regner ein- oder ausgestellt werden. Foto: Rain Bird
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Für die wassersparende Bewässerung hat Rain Bird Düsen entwickelt, die aufgrund ihrer Mehrstrahligkeit einen ca. 60 Prozent geringeren Durchfluss als konventionelle Versenkdüsen aufweisen. Foto: Rain Bird

Ein Anbieter von Steuerungsgeräten ist der Hersteller Rain Bird, der 80 Jahre Erfahrung in der Beregnung mitbringt. Neben den Steuerungsgeräten bietet er auch alle weiteren Komponenten für die Bewässerung an, wie Versenkdüsen, Regner, Ventile, Komponenten für die Tropfbewässerung und anderes Zubehör. Für kleine Flächen eignen sich insbesondere die Versenkregner mit einer Teilkreiseinstellung von 40 bis 360°; bei ihnen hebt sich die Düse durch den Wasserdruck und wird nach Ende der Bewässerung wieder im Boden versenkt. Für die wassersparende Bewässerung hat Rain Bird die Rotary Düsen entwickelt, die aufgrund ihrer Mehrstrahligkeit einen ca. 60 Prozent geringeren Durchfluss als konventionelle Versenkdüsen aufweisen. Die Rotary Düsen erlauben eine effiziente Wasserverteilung durch rotierende Strahlen, die das Wasser gleichmäßig mit geringer Niederschlagsrate verteilen und so das Ablaufen des Wassers und Erosion reduzieren.

Die Rotary Düse hat bis zu 7,4 m Wurfweite. Versenkdüsen können zudem mit den Auslaufsperrventilen "SAM (Seal-a-Matic)" ausgerüstet werden, um Pfützen zu verhindern, die sich oft an tiefer gelegenen Arealen bilden. Besonders für unregelmäßig geformte Rasenflächen und Anpflanzungen von Sträuchern eignen sich einstellbare Düsen der Typenreihe "VAN", da die Sektoreinstellungen vergrößert oder verkleinert werden können. Sie reichen bis zu 5,5 m.

Die flexiblen Regneranschlüsse "Swing Joint" sind ideal für Installationen geeignet, die Auflastdruck durch Fahrzeuge oder Rasenpflegemaschinen ausgesetzt sind. Die Einheit fängt den Druck auf, der auf die unterirdisch eingebauten Regner oder Versenkdüsen ausgeübt wird.

Tipps zur richtigen Rasenbewässerung

Die Bewässerung von Rasenflächen sollte immer morgens erfolgen, niemals während der stärksten Sonneneinstrahlung, da die Wassertropfen wie Brenngläser wirken und den Rasen dann erst recht verbrennen. Bei der abendlichen Bewässerung besteht die Gefahr von Schimmelbildung, weil das Wasser am Abend nicht mehr so schnell verdunstet. Bei Temperaturen von 20 bis 25 °C ist es ausreichend, den Rasen an drei Tagen in der Woche mit der ausreichenden Wassermenge zu bewässern. Wenn man eine Verdunstung von 4 mm/Tag/m² als Berechnungsgrundlage verwendet kommt man auf einen Wasserbedarf von rund 28 mm/m² in der Woche. Für eine Rasenfläche von 400 m² sind das ca. 11 200 l die benötigt werden, um die natürliche Verdunstung auszugleichen.

Dr. Andrea Brill
Autorin

Brill PR

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