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NRW stockt Förderung für Elektrofahrzeuge auf

Elektromobilität Landesregierungen
Der Kauf eines E-Nutzfahrzeugs von 2,3 bis 7,5 t wird mit 8000 Euro bezuschusst, teilte Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart mit. Foto: MWIDE NRW, F. Wiedemeier

Um das Klima zu schützen und die Schadstoffbelastungen in den Innenstädten zu senken, treibt Nordrhein-Westfalens Landesregierung den Ausbau der Elektromobilität weiter voran: Seit Februar stellt das Land eine Kaufprämie für dort ansässige Unternehmen zur Verfügung, die den Betrieben einen Umstieg auf elektromobile Lösungen deutlich erleichtern soll.

So wird der Kauf eines E-Nutzfahrzeugs von 2,3 bis 7,5 t mit 8000 Euro bezuschusst, teilte Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart in Düsseldorf mit. Wer einen E-Transporter bis 4,25 t erwirbt, kann zusammen mit dem Umweltbonus des Bundes Fördergelder von insgesamt 12.000 Euro beantragen. E-Autos werden mit 4000 Euro bezuschusst, zusätzlich zur Umweltprämie des Bundes von ebenfalls 4000 Euro.

Neben den Kaufprämien bietet das Land weitere Anreize für einen Umstieg: So können sich Gewerbetreibende den Restkaufpreis bei guter Bonität zinslos von der NRW.BANK finanzieren lassen. Zudem gibt es unverändert Fördergelder für den Aufbau von Lademöglichkeiten wie Wallboxes oder Ladesäulen (bis zu 50 % der Kosten), den Kauf von Elektrolastenfahrrädern (30 % der Kosten) und die Nutzung von Umsetzungsberatungen (bis zu 50 % der Kosten). E-Fahrzeuge werden zudem zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Auch Kommunen können von Förderungen des Landes zum Einstieg in die Elektromobilität profitieren.

Die Förderanträge können ab sofort gestellt werden. NRW hat dafür die Mittel für emissionsarme Mobilität in diesem Jahr auf 40 Mio. Euro verdoppelt. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalens, lobte das neue Förderprogramm. Es werde vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die jetzt in ihren Fuhrpark investieren müssten. Ähnlich äußerte sich der Verband Handwerk.NRW. Es handele sich um "ein starkes Signal", sagte Hauptgeschäftsführer Hans Jörg Hennecke. cm

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