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Sachsen: Rakotzbrücke nach Restaurierung wieder öffentlich

Die Rakotzbrücke im Azaleen-und Rhododendren-Park im sächsischen Kromlau ist nach vierjähriger Restaurierung der Öffentlichkeit übergeben worden. Die Instandsetzung des Bauwerks aus der Gartenarchitektur der Romantik wurde für 4,2 Millionen Euro jeweils zur Hälfte vom Bund und dem Freistaat Sachsen getragen. Sie stammten aus den Förderprogrammen "Zukunft Stadtgrün" sowie "Städtebaulicher Denkmalschutz".

Die halbkreisförmige Bogenbrücke, die im Volksmund "Teufelsbrücke" heißt, ist ein beliebtes Fotomotiv. Weltweit bekannt wurde sie durch den Sperrbildschirm von Windows 10, der in der Herstellereinstellung mit Fotos von Microsoft Bing bestückt wird. In regelmäßigen Abständen taucht die Brücke so unmittelbar nach dem Einschalten des Betriebssystems auf. Auch auf Instagram und Pinterest erregt die "Devil's Bridge" Aufmerksamkeit.

Die Brücke galt wegen herabfallender Teile seit Jahren als einsturzgefährdet. Eine zum baulichen Ensemble gehörige Grotte war bereits 1952 zusammengebrochen. Seit 2018 wurde das Bauwerk aufwändig saniert. Zunächst wurde das Wasser des Rakotzsees abgepumpt. Dann konnten die Brücke, Säulen und Stelengruppen aus Basalt und Feldsteinen eingerüstet und ertüchtigt werden. Die Grottentrümmerteile wurden von Bauer Lauterbach Architekten und Ingenieure, die an der Rekonstruktion der Dresdener Frauenkirche und der Fassade des Berliner Stadtschlosses mitgearbeitet hatten, gescannt, nummeriert und neu zusammengesetzt. cm

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