Verfahren und Produkte

Emissionsarmer Häcksler zerkleinert Äste bis 20 cm Durchmesser

TS Industrie Häcksler Forstwirtschaft
Der Häcksler WS/20 DT von TS Industrie ist bereit zum Einsatz. Das Steuerpult befindet sich rechts an der Einwurföffnung. Foto: TS Industrie, Kempen

Mobile Häcksler werden von TS Industrie in der Wood-Serie für Stammholz und Astwerk in einer Bandbreite von 16 bis 23 cm Durchmesser angeboten. Der Hersteller setzt damit ein starkes Zeichen in Sachen mehr Leistung, besserem Handling und emissionsarmen Betrieb. Der Häcksler WS/20 DT zeigt in allen diesen Kriterien seine Klasse.

Der Dieselmotor von Kohler geht mit seinen 42 kW/56 PS kraftvoll, dabei emissionsarm zu Werke. Über die Steuerung an der Maschine, Pilot System Swing genannt, sind drei verschiedene Programmstufen wählbar. Damit lassen sich die Drehzahl und die Leistung an den erforderlichen Häckselaufwand ohne Probleme anpassen. Gleichzeitig spart man Kraftstoff ein und die Geräuschentwicklung ist deutlich reduziert. Mit dem eingebauten Bewegungssensor wird zudem der Emissionswert weiter abgesenkt. Die Sensor-Überwachung lässt die Maschine im Leerlauf arbeiten, falls der Beschicker sich aus dem Sensorfeld herausbewegt. Kommt er in das Sensorfeld zurück, fährt der Motor automatisch wieder in die gewählte Leistungsstufe hoch. Hierdurch lässt sich automatisch der CO2 Ausstoß wie auch die Lärm-Emission spürbar absenken. In der Gesamtschau der Antriebs-Technologie kommt der Dieselmotor zudem mit einem beachtenswert niedrigen Verbrauch von nur ca. 5 l/h aus.

Aufgrund der hohen Schwungmasse zerkleinert der Häcksler so mühelos wie effizient Äste bis zu 20 cm Durchmesser. Die geschlossene Hackscheibe arbeitet automatisch mittels Industriefreilauf. Die stufenlos einstellbaren Zuführwalzen lassen Hackschnitzel entsprechend der Norm in G30- oder G50-Qualität entstehen. Das sehr große Trichtermaß von 132 x 93 cm im Verbund mit zwei 310 mm breiten Zuführwalzen erlauben ein einfaches und leichtes Einführen von breit ausladendem Ast- und Kronen-Material. Hierdurch können einige Schnitte mit der Motorsäge eingespart werden. Das Bedienen der Zuführwalzen erfolgt elektronisch. Die Steuerung liegt leicht zugänglich an beiden Seiten des Trichters.

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