Landschaftsgärtner-Cup

Hamburger Triumph: Wendt und Schröder sind Meister im Norden

Die Sieger des Landschaftsgärtner-Cups Nord, bei dem sich Azubis aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern maßen, kommen aus der Metropolregion Hamburg: Fabian Wendt und Mathis Schröder, Auszubildende im dritten und zweiten Lehrjahr beim Fachbetrieb Norbert Farwick Garten- und Landschaftsbau in Appel.
Junge Landschaft Landschaftsgärtner Cup
So sehen Sieger aus: Mathis Schröder (l.) und Fabian Wendt ruhen sich nach dem anstrengenden Wettbewerb in ihrem fertiggestellten Garten aus. Kurze Zeit später wurden sie von der Jury zu den neuen Hamburger Landesmeistern und den Gewinnern des Landschaftsgärtner-Cups Nord gekürt. Foto: Antje Kottich

Die beiden erhielten in der Auswertung aller vier Wettkampfstationen die höchste Gesamtpunktzahl – und sind somit nicht nur die Gesamtsieger des Landschaftsgärtner-Cups Nord, sondern auch die Hamburger Landesmeister 2023.

Die neuen schleswig-holsteinischen Landesmeister kommen aus dem Kreis Dithmarschen: Philipp Hartmann, Auszubildender im Fachbetrieb Dahmlos Gartengestaltung in Tellingstedt, und Marc-Anthony Stürzebecher, der im Unternehmen Gartenbau Wise in Osterdeichstrich lernt. Die Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern lernen in der Rostocker Garten-, Landschafts- u. Sportplatzbau GmbH: Max Keler und Niclas Grapentin, beide Auszubildende im dritten Lehrjahr.

Mitte Juni maßen sich die Teilnehmer an zwei Wettbewerbstagen im Inselpark auf der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg miteinander. Der Wettbewerbsort entstand 2013 im Rahmen der Internationalen Gartenschau in der Freien und Hansestadt. Zehn Jahre sind seither vergangen, was die Fachbetriebe des norddeutschen Garten- und Landschaftsbaus zum Anlass nahmen, in den Inselpark zurückzukehren. Die Fachverbände Hamburg und Schleswig-Holstein schickten jeweils vier, der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern drei Teams ins Rennen.

Größte Herausforderung und Herzstück des Landschaftsgärtner-Cups Nord war die Bauaufgabe: Innerhalb von zehn Stunden, verteilt auf zwei Tage, mussten alle elf Teams einen identischen, 16 m² kleinen Garten nach Plan bauen. Dieser stand ganz im Zeichen des Inselparks und bildete neben Ruinenteilen der "Wilhelmsburg" auch ein Floß mit Gangway und eine stilisierte Fluss-Szenerie aus blauem Glasbruch und blau blühenden Pflanzen ab.

"Die Bauaufgabe hat gezeigt, wie vielfältig unser Beruf ist. Landschaftsgärtner arbeiten mit Pflanzen, Holz, Stein und Wasser – und wenn der Kundenwunsch Raum für Kreativität bietet, kreieren sie auch gern sagenhafte Piratenwelten, in denen jeder wieder Kind sein darf", sagte Sylvia Eggers, Referentin für Nachwuchswerbung beim FGL Hamburg.

Die während des Cups gekürten Landesmeister-Teams reisen im September zur Bundesgartenschau nach Mannheim, wo sie mit den Landesmeisten aller Bundesländer um den Titel "Deutsche Meister 2023" wetteifern. hb/FGL Hamburg

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