Angelika Möller

Das andere New York

Freiflächenmanagement

Wie konnte aus einer verschlafenen Kleinstadt die Stadt werden, die niemals schläft? Angelika Möller, Historikerin vom Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, schildert die Entwicklung New Yorks von einer Kleinstadt zur Großstadt in der Zeit zwischen Amerikanischer Revolution und Bürgerkrieg. Vor allem geht sie auf den Wandel der Friedhöfe, Freiräume und Vergnügungen ein. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein fehlte es der Stadt an kommerzieller, kultureller, politischer und physischer Infrastruktur. New Yorker aller Schichten suchten trotzdem Orte, an denen sie sich treffen, frei bewegen und Sport treiben konnten. Genutzt wurden zunächst brachliegende Flächen in öffentlichem Eigentum. Oft dienten auch Armenfriedhöfe als Orte der Erholung. Der Bryant Park, der City Hall Park, der Madison Square Park und der Washington Square Park waren ursprünglich Armenfriedhöfe, die sich später zu Stadtparks entwickelten.

Erst in den 1830-er Jahren hielten die ästhetischen und demokratischen Ideale der Landschaftsarchitektur Einzug in New York. Das war nicht immer konfliktfrei. Für die Autorin ist der Central Park ein gutes Beispiel dafür, "dass die von der Planungselite als demokratisch beworbenen Freizeitorte ihre Funktion nicht erfüllten. Central Park war in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens eine stadtnahe Enklave der Oberschicht und kein Erholungsort für jedermann." cm

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