Individueller Zuschnitt von Fahrzeugteilen

Baggerschaufelaufnahmen und Blockbesen mit weniger Verschleiß

Das Ausheben von Baugruben kann sich durch ungenau ausgelegte Schaufeln umständlich und zeitintensiv gestalten. Foto: Uli Carthäuser, pixelio.de

Kommunalfahrzeuge mit Schaufel-, Kehr- oder Rechenvorrichtungen bilden mittlerweile das Rückgrat der Grünflächenpflege und der Straßenreinigung. Doch nicht immer sind die am Fahrzeug angebrachten Werkzeugaufsätze optimal an den jeweiligen Untergrund und Verwendungszweck angepasst. Dies führt auf Dauer zu schnellerem Verschleiß der Fahrzeugteile. Auch der Boden kann durch die Wahl der falschen Borsten beim Kehren beschädigt werden. Zudem gestaltet sich das Reinigen der Straße oder das Ausheben von Baugruben durch ungenau ausgelegte Besen und Schaufeln oftmals umständlich sowie unnötig zeitintensiv. Abhilfe schaffen hier die universell nutzbaren Schaufelaufnahmen und Blockbesen der IAT Zerspanungstechnik GmbH.

Kundenspezifische Anpassung

Ausgehend von einem Basis-Modell werden die einzelnen Komponenten via CAD (computer-aided design/rechnerunterstütztes Konstruieren) kundenspezifisch angepasst, etwa hinsichtlich des Schütt- und Kehrguts oder der Reinigungsfläche. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Adapter, um beispielsweise bestimmte Besen in eine bestehende Fahrzeughydraulik zu integrieren, sodass nicht gleich der gesamte Frontaufbau oder das Fahrzeug selbst ausgetauscht werden muss. Abgenutzte Aufsätze wiederum können aufbereitet und modifiziert werden, um langfristig Ressourcen einzusparen.

Viele Kommunal-, Landwirtschafts- und Baufahrzeuge, die für die Reinigung von Plätzen, Gehwegen, Straßen oder zum Bearbeiten von Untergründen genutzt werden, sind mit Hub- oder Kehr-Aufsätzen ausgestattet, die nicht optimal auf den entsprechenden Verwendungszweck zugeschnitten sind. "Während ein Besen mit harten Borsten eher für das Räumen des Weges im Fahrsilo einer Biogasanlage geeignet ist, um das festgefahrene Silagematerial zu lösen, sollte für die Schneeräumung eine kälteresistente Besenkonstruktion genutzt werden", erklärt Alfred Bretz, Geschäftsführer der IAT Zerspanungstechnik GmbH. "Wird dies nicht berücksichtigt, verschleißen der verwendete Aufsatz und das Werkzeug auf Dauer und schädigen den zu bearbeitenden Untergrund."

Zudem erschwert eine suboptimale Konstruktion das Kehren oder Ausheben einer Grube, weil etwa Schmutz oder Laub unnötig zur Seite geschleudert werden oder die Schaufel aufgrund eines ungünstigen Hubwinkels weniger Material als möglich aufnehmen kann. Dadurch gestaltet sich der Vorgang umständlicher und deutlich länger. Zahlreiche Kommunen und Unternehmen im Bau-, Landwirtschafts- und Forstgewerbe nutzen daher mehrere spezielle Aufsätze, die allerdings sehr kostenintensiv in der Anschaffung sind und jeweils nur an bestimmten Fahrzeugen angebracht werden können.

IAT kann verschiedene Aufnahmemodelle passend zu allen Fahrzeugtypen herstellen. Dabei sind zahlreiche Modifikationen etwa hinsichtlich Neigungswinkel, Seitensteghöhe oder die Integration von Anbauplatten möglich. Visualisierung: IAT

Deshalb greift die IAT Zerspanungstechnik GmbH auf ihre Erfahrungswerte zurück, um universell einsetzbare Aufnahmen und Aufsätze inklusive Adapter zu entwickeln. Mit diesen muss ein Flottenbetreiber weniger Sonderfahrzeuge einsetzen und kann langfristig Verschleiß vorbeugen. Dabei werden in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Modifikationen der Aufsätze für verschiedene Einsatzbedingungen und Fahrzeugtypen umgesetzt, sodass etwa derselbe Blockbesen an unterschiedlichen Fahrzeugen montiert werden kann. Sämtliche Vorrichtungen eignen sich für landwirtschaftliche Zugmaschinen, Gabel- und Teleskopstapler ebenso wie für Kommunalfahrzeuge, Radlader, Minibagger oder ATV (All Terrain Vehicle) mit Front- und Heckaufnahme.

Blockbesen für großflächiges Kehren

Die Standardprodukte an Schaufelaufnahmen und Besen fußen alle auf Basis-Modellen, die bei IAT nach geltenden Normen und Herstelleranforderungen in der CAD-Datenbank abgelegt sind. Auf diese Weise lassen sie sich modifizieren, anpassen und in der hauseigenen Fertigung zügig herstellen. Die Blockbesen eignen sich generell zum großflächigen Zusammentragen von Laub, Schnee oder Dreck, ohne das Kehrgut zur Seite zu schleudern. Auch das schonende und gleichmäßige Einsanden bei frisch verlegten Pflastersteinen kann mit ihnen durchgeführt werden. Je nach Anwendungsfall sind Modifikationen etwa hinsichtlich Borstenhärte und -maße zum Schutz des Untergrunds oder der verbesserten Reinigung möglich.

Beispielsweise lassen sich für den Blockbesen, der an einen Schnellwechselrahmen montiert wird, spezielle Taschen in der Anordnung und Anzahl der Borsten integrieren, um Kehrgut ähnlich wie auf einer Kehrschaufel zu halten, anstatt es beim Säubern erneut zu verteilen. "Viele moderne Frontlader oder Hubsäulen verfügen zudem über eine hydraulische Gerätebetätigung", erläutert Bretz. "Über einen passenden Schnellwechselrahmen können wir zum Beispiel am Blockbesen noch optional einen hydraulisch angetriebenen Seitenbesen ergänzen, der gleichzeitig als Unkrautbürste arbeiten kann. So lässt sich auch eine Straßenrinne kehren, die ein normaler Blockbesen aufgrund seiner Bauart nicht erreicht."

Dieser Ansatz aus Flexibilität und Modifikation spiegelt sich außerdem bei den Bagger- und Schaufelaufnahmen wider. Ganz allgemein dienen diese Bauteile als Ersatz bei Verschleiß oder zum Anbringen von Anbaugeräten an Baggerschaufeln über ein entsprechendes Zwischenstück. Sie fungieren quasi als Adapter, um beispielweise neue Gerätekombinationen zwischen Schaufel und Trägerfahrzeug zu ermöglichen.

Dabei müssen lediglich die entsprechenden Lasten und die notwendige Leistung des Baggers beachtet werden. Ausgehend vom Basis-Modell lassen sich sämtliche Kundenanforderungen auf die entsprechende Konstruktion übertragen. "Wir können hier auch Varianten schaffen, die im Bereich der Seitenplatten andere Abwurf- und Grabwinkel aufweisen. Ein Spatenlöffel, wie er zum Beispiel beim Graben eines Erdgrabes verwendet wird, benötigt einen anderen Abwurfwinkel wie ein Tief- oder Grabenräumlöffel", ergänzt Bretz.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 04/2022 .

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