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Basel mit dem Silber-Label "Grünstadt Schweiz" ausgezeichnet

Die Auditoren lobten unter anderem den städtischen Mehrwertabgabefonds, dessen Gelder zwingend für die Schaffung und Pflege von Grünflächen verwendet werden müssen. Foto: Tachiarchos228, Wikimedia Commons

Basel ist seit Ende November Trägerin des Silber-Labels "Grünstadt Schweiz". Die Auszeichnung der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter (VSSG) bescheinigt der Stadt neben einer vorbildlichen Gestaltung ihrer Grünräume auch eine ausgeprägte Nachhaltigkeitsstrategie. Lediglich beim Controlling und beim Unkrautmanagement müsse Basel noch nachjustieren.

Der Auszeichnung war ein Zertifizierungsprozess vorausgegangen, bei der sich ein Auditoren-Team gründlich hinter den Kulissen der Stadtverwaltung umschaute: Jeder Sachbereich, dessen Arbeit urbanes Grün berührt, wurde drei Tage lang unter die Lupe genommen. Im Abschlussbericht lobten die Auditoren unter anderem, dass die Stadt Umnutzungsmaßnahmen großer Areale nicht zulasten, sondern zugunsten des urbanen Grüns ergreife. Die Wertschätzung und Förderung der Baseler Stadtnatur komme auch durch den seit 1977 bestehenden Mehrwertabgabefonds zum Ausdruck. Dessen Gelder sind zweckgebunden und müssen zwingend in Maßnahmen zur Schaffung und Pflege von Grünflächen fließen. Darüber hinaus, so die Auditoren, habe auch der in Basel praktizierte Baumschutz Vorbildcharakter. Verbesserungspotenzial gebe es hingegen in den beiden Segmenten Unkrautregulierung und Pflanzenschutz, insbesondere auf Sportanlagen.

Der Zertifizierung lag ein Katalog von 60 praxisorientierten und genau beschriebenen Maßnahmen zugrunde, der seit 2012 unter anderem von Vertretern der Städte Basel, Luzern und Winterthur sowie von Forschern der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften erarbeitet worden war. Abhängig davon, wie sehr städtische Grünpolitik den Standards des Katalogs entspricht, wird das Label seither in Bronze, Silber oder Gold vergeben. Bisher hat zwar noch keine Bewerberin die höchste Auszeichnung erreicht. Das soll sich jedoch in Zukunft ändern, wie die Regierungspräsidentin des Kantons, Elisabeth Ackermann, betonte: "Ziel ist es selbstverständlich, dass wir auf eine Goldmedaille hinarbeiten und so den Beitrag an eine ökologisch zukunftstaugliche Stadt noch ausbauen." hb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 12/2018 .

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