Britische Immobilienkäufer zahlen bis zu 5300 Euro für den Grünblick

Zählen zu den teuersten Immobilien der Welt: Die Luxus-Apartments „The Lancasters“ direkt am Londoner Hyde Park. Foto: Catarina1887, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Immobilien nahe öffentlichen Parks und Gärten sowie Spiel- und Sportplätzen sind teurer als andere. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des britischen Office for National Statistics (ONS) in England und Wales. Häuser und Eigentumswohnungen, die maximal 100 m von Grünflächen entfernt liegen, kosten dort im Schnitt 2500 Britische Pfund mehr (ca. 2900 Euro). Das entspricht einem durchschnittlichen Aufschlag von 1,1 Prozent.

"Je näher eine Grünfläche an der Immobilie liegt und je größer ihre Fläche ist, desto höher ist der Preisaufschlag", beschreibt das ONS die Faustregel. Am stärksten ziehen die Preise von Ein- und Zweifamilienhäusern nahe dem öffentlichen Grün an. Bei Ihnen kann ein Aufschlag von durchschnittlich 1,9 Prozent durchgesetzt werden, sofern sie im Umkreis von 100 m zur Grünanlage stehen. Bei Wohnungen beträgt der Preisaufschlag bei gleicher Lage dagegen nur 0,6 Prozent.

Noch mehr als die fußläufige Distanz zum öffentlichen Grün schätzen Haus- und Eigenheimkäufer den Ausblick auf die grüne oder blaue Infrastruktur. Dafür sind sie bereit, noch etwas mehr auf den Tisch zu legen. Wer von seinem Fenster oder der Loggia aus auf einen Park, einen Fluss oder gar das Meer sehen kann, ist bereit, weitere 1,8 Prozent extra zu bezahlen. Der Zuschlag summiert sich dann im Schnitt auf satte 4600 Britische Pfund (ca. 5300 Euro).

cm/ONS

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe NEUE LANDSCHAFT 11/2019 .

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