Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2023 in Berlin vergeben

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) zeichnete am 15. September im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin im Beisein von über 400 Gästen die besten Arbeiten im Wettbewerb „Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2023“ aus. Der erste Preis ging für das Projekt „Neue Ufer, Überlingen“ an das Team von relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen PartGmbB aus Berlin. Weitere Auszeichnungen wurden in neun Wettbewerbskategorien vergeben.
Landschaftsarchitektur
Gero Heck und Marianne Mommsen, relais Landschaftsarchitekten, nehmen den Ersten Preis für das Projekt „Neue Ufer, Überlingen“ von Ministerialdirektor Dietmar Horn und bdla-Präsident Stephan Lenzen entgegen. Foto: manuel frauendorf fotografie

In seiner Begrüßung ging bdla-Präsident Prof. Stephan Lenzen auf 30 Jahre Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis ein. „Als Berufsstand sehen wir die Wettbewerbe um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis als wichtigste Instrumente, um unsere Profession in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verankern und um unsere Kompetenzen für eine intaktere, lebenswertere Umwelt öffentlich wahrnehmbarer zu platzieren. Sie gestatten aber auch einen internen fachlichen Vergleich der Tendenzen und Ansätze innerhalb der Profession.“ Er ermutigte, sich konsequent auf die Zukunftsthemen der Klimaanpassung der Lebensräume und die Biodiversität zu konzentrieren und Innovationen suchen, „die uns unentbehrlich machen. Dazu dürfen unsere grünen Welten von morgen nicht nur als technische Räume der Klimaanpassung betrachten. Unser Ziel muss es nach wie vor sein, die ästhetischen Ansprüche zu bewahren. Denn letztlich liegt die Stärke und das Alleinstellungsmerkmal unserer Profession darin, in hervorragender Weise, Ökologie und Technik mit Kreativität und Ästhetik zu verbinden.“

Ministerialdirektor Dietmar Horn, Abteilungsleiter Stadtentwicklungspolitik/Raumordnung im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gratulierte stellvertretend für die Schirmherrin des Wettbewerbs Bundesbauministerin Klara Geywitz. Horn unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Landschaftsarchitektur: Sie „ist und bleibt ein ganz wesentlicher Faktor für ökologisch nachhaltige, sozial inklusive und zugleich ästhetisch gestaltete öffentliche Räume“. Das Bundesbauministerium sei sich der hohen Bedeutung grün-blauer Infrastruktur für die Lebensqualität in den Städten bewusst. Klimaanpassung sein integraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik. Zur Förderung stehen mit dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ 676 Mio. Euro bereit.
Den feierlichen Abend beschloss ein Sommerfest im Staffelgeschoss des Allianz Forums mit Blick auf das Brandenburger Tor und den Tiergarten, wo zuvor 24.000 Menschen beim Globalen Klimastreik für ein Klimaschutzgesetz, eine echte Verkehrswende, einen Aufbruch auf allen Ebenen sowie ehrliches und schnelles Handeln demonstriert hatten. ILa, bdla

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