Hessen: Bergpark Wilhelmshöhe wird zum Publikumsmagneten

Coronavirus Historische Parks und Gärten
In Scharen zog es die Menschen vergangenes Jahr in den Bergpark Wilhelmshöhe. Markant: Der Herkules und die Wasserspiele auf dem Karlsberg. Foto: Andreas Fischer, MHK

Der Bergpark in Kassel-Wilhelmshöhe hat die Menschen im Corona-Jahr 2020 in Scharen angezogen. Nach Angaben von Martin Eberle, Generaldirektor der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), wird die Besucherzahl auf 800.000 bis eine Million geschätzt. Damit war der Park mindestens so anziehend wie 2019, vermutlich aber deutlich stärker. Die Zahlen wurden anhand der Gästestatistik der zwei Besucherzenten vor Ort hochgerechnet.

Eine genaue Zählung der Besucher im Bergpark ist wegen der Topografie der Parkanlagen nicht möglich. Die Verwaltung konnte jedoch am ständigen Menschenaufkommen, Reinigungsleistungen wie Abfälle entfernen und Mülleimer leeren, aber auch der verstärkten Toilettennutzung eine überdurchschnittlich hohe Besucherzahl erkennen. Die Zahl wurde erreicht, obgleich 2020 die komplette Wasserspiel-Saison ausfiel. Zeitweise waren auch die Besucherzentren geschlossen.

Der 240 ha große Bergpark Wilhelmshöhe wurde 2013 in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen. Bereits seit 2009 gehört er zum European Garden Heritage Network. Mit seinen monumentalen Wasserspielen und der Herkulesstatue auf dem Karlsberg gilt er als Musterbespiel absolutistischer Landschaftsarchitektur und einzigartiges barockes Gesamtkunstwerk. Planer war der Italiener Giovanni Francesco Guerniero. cm/MHK

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