Arbeitsschutzprogramm

IG BAU warnt vor Sonnen- und Hitzegefahren

Die IG BAU hat ein Sonnenschutz-Programm gestartet. Grafik: IG BAU

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat an alle, die unter freiem Himmel auf Baustellen, auf dem Feld, in Garten-, Sport- und Parkanlagen arbeiten, appelliert, sich optimal zu schützen: „Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor gehört griffbereit in jede Arbeitshose. Und dann heißt es regelmäßig eincremen, eincremen, eincremen.“ Gerade der helle Hautkrebs sei ein „Berufsrisiko“, erklärte die IG BAU.

Die IG BAU hat deshalb das Sonnen-Arbeitsschutzprogramm „Hautkrebs – Nein danke!“ gestartet. Sie klärt darin intensiv über die Gefahren von hellem Hautkrebs auf: Betroffen sind vor allem die so genannten „Sonnenterrassen des Körpers“, Stellen also, die besonders stark dem Sonnenlicht ausgesetzt sind: Nase, Stirn, Schläfen, Ohren, Handrücken. Auch der Nacken und die Glatze bei Männern gehörten dazu.

Wer schwer schufte und schwitze und dann zu wenig trinke, riskiere zudem eine Menge: Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Benommenheit, Übelkeit – Wassermangel kann schnell zum Hitzschlag führen, wissen die Fachleute der IG BAU. Sie haben eine Faustregel für die heißen Arbeitstage parat: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas.

Das Durstlöschen sei dabei Sache des Chefs. Er müsse für eine „Wasser-Flatrate“ sorgen. Mineralwasser oder kalte Tees gratis – das gehört zu jedem Sommerprogramm beim Arbeitsschutz. Arbeitgeber sind bei Hitzearbeit dazu verpflichtet, Wasser oder andere nicht alkoholische Getränke zur Verfügung zu stellen. Das sei in der Arbeitsstättenverordnung klar geregelt. cm/IG BAU

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