Mitgliederversammlung des FGL Berlin und Brandenburg

Fachbetriebe diskutieren Maßnahmen gegen Klimawandel

FGL Berlin und Brandenburg Veranstaltungen
Rund 70 Gäste nahmen im Wald-Hotel am See in Berlin-Schmöckwitz an der Herbstversammlung des FGL Berlin und Brandenburg teil. Foto: FGL Berlin und Brandenburg

Die jüngste Mitgliederversammlung des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (FGL) Berlin und Brandenburg stellte die Anpassung an den Klimawandel in den Mittelpunkt. Um künftige Klimaereignisse und bundesweite Gegenmaßnahmen zu diskutieren, waren knapp 70 FGL-Mitglieder ins Waldhotel am See in Berlin-Schmöckwitz gekommen. So wurde der Südostberliner Stadtteil an einem trüben Novembertag zum Schauplatz eines inhaltsreichen GaLaBau-Vortragsprogramms.

Ausblick auf Entwicklung des Wasserverbrauchs

Nach der Begrüßung durch den FGL-Vorstandsvorsitzenden Matthias Lösch sprach Pia Präger, Vizepräsidentin des Bundverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), vor den Teilnehmern ausführlich über die Herausforderungen des Klimawandels für den GaLaBau in Krisenzeiten.

Anschließend gab Prof. Dr. Irina Engelhardt aus dem Fachgebiet Hydrologie an der TU Berlin einen Überblick über die aktuelle Situation des regionalen Wasserangebots sowie einen Ausblick auf die Entwicklung des Wasserverbrauchs und die damit einhergehenden Probleme der Wasserknappheit. Innerhalb des Vortrags stellte sie Maßnahmen und Pilotprojekte vor, die diesem Szenario schon jetzt entgegenwirken.

"Charta für das Berliner Stadtgrün" vorgestellt

Städtische Grünanlagen wie Parks, Grünflächen, Straßen- und Parkbäume, begrünte Dächer und Fassadengrün leisten nachweislich einen großen Beitrag dazu, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Wohin das Berliner Stadtgrün steuert, konnte Anke Wünnecke, Referatsleiterin Freiraumplanung und Stadtgrün der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK), anhand umgesetzter und geplanter Beispiele im urbanen Raum aufzeigen - die "Charta für das Berliner Stadtgrün" soll dazu eine tragende Rolle bei der Planung und Umsetzung spielen.

Auch der Bund hat die Probleme von städtischen Grünflächen aufgegriffen und unterstützt die Finanzierung vor allem im Rahmen des Programms zur Anpassung städtischer Räume an den Klimawandel. Philipp Sattler, Geschäftsführer der Stiftung Die Grüne Stadt, präsentierte anhand erfolgreich geförderter Projekte die Chancen für das kommunale Grün. Die Versammlung schloss wie üblich mit einem gemeinsamen Abendessen, an dem auch diesmal wieder fast alle Anwesenden teilnahmen.

hb/FGL Berlin und Brandenburg

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