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DGB-Chef fordert Statistik zum Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz

Coronavirus Ausbildung und Beruf
Man habe kein Bild davon, wie der Schutz von Angestellten in den vielen kleinen Betrieben umgesetzt werde, kritisierte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Foto: DGB, Detlef Eden

Verlässliche Zahlen über das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz hat Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschafts-Bundes, gefordert. Gegenüber dem "Deutschlandfunk" sagte er, es sei unglaublich, dass es in Deutschland bislang keine verlässliche Erhebung über das Infektionsgeschehen in den verschiedenen Lebensbereichen gebe.

Bis heute werde zu den Orten der Ansteckung mit dem Virus im Nebel gestochert. Der Gewerkschaftschef rief das Robert-Koch-Institut und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz dazu auf, das Infektionsrisiko zu untersuchen, damit es endlich eine Bewertungsgrundlage gebe.

In mittleren und großen Betrieben sei nach Einschätzung von Betriebsräten das Arbeitsleben unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen einigermaßen gut organisiert, sagte Hoffmann im "Deutschlandfunk". Man habe jedoch kein Bild davon, wie der Schutz von Angestellten in den vielen kleinen Betrieben umgesetzt werde.

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